BW-Oberliga
Spielplan / Tabelle

Der TV Bittenfeld II konnte vergangene Saison mit dem ersten Platz in der Württembergliga-Nord und dem damit verbundenen Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse Deutschlands, der Baden-Württemberg Oberliga, etwas Außergewöhnliches verzeichnen. Mit sage und schreibe 46:06 Punkten und damit einem immensen Polster vor dem zweitplatzierten TSV Schmiden (35:17 Punkte) und dem Tabellendritten VfL Waiblingen (31:21 Punkte) gelang der vielumjubelte Aufstieg.

Dass der TVB nun in der 4. Liga spielt, war für viele Außenstehende nicht wirklich überraschend, so hatte man sich vor Rundenbeginn mit den ehemaligen Bittenfelder Bundesligaspielern Daniel Sdunek und Martin Kienzle hervorragend verstärkt. Hinzu hatte man in Kapitän Alexander Bischoff, die beiden Spielmacher Alexander Heib und Marvin Gille, Rückraumspieler Florian Burmeister, Torhütertalent Nick Lehmann oder Abwehrchef Fabian Bohnert Spieler, die ebenfalls schon Bundesligaluft geschnuppert haben.

Bereits im ersten Saisonspiel untermauerten die Bittenfelder ihre Ansprüche und demontierten die ebenfalls hochgehandelten Sportfreunde aus Schwaikheim mit einem 32:17. Dies sollte der Startschuss einer phänomenalen Hinrunde sein. Erst im drittletzten Hinrundenspiel musste man sich das erste Mal, im Spiel gegen den TSV Schmiden, geschlagen geben. Wer nun glaubte, die Mannschaft würde ins Stocken geraten, sah sich getäuscht. Immer wieder musste das Team Verletzungen (Ausfall von Alexander Bischoff und Kai Wissmann) oder Beförderungen in das Bundesligateam (Martin Kienzle oder Daniel Sdunek) kompensieren. Doch auch dies glückte, nicht zuletzt auf Grund der tollen Jugendarbeit. So konnte der TVB am 20. Spieltag, ganze 7 Spieltage vor Rundenende, gegen die SG Schozach/Bottwartal den Aufstieg perfekt machen. In Folge der mehrtägigen Aufstiegsfeier verpatzten die Bittenfelder zwar die darauffolgenden zwei Spiele, konnten sich aber im Schlussspurt wieder finden und bauten das Punktekonto auf 46:06 Punkte aus.

Wie so häufig bedeutet eine neue Saison auch Veränderungen im und um das Team. Aus persönlichen Gründen hat Torwarttrainer Marc Sladek sein Engagement beim TVB vorläufig beendet. Hinzu verlassen uns mit Hagen Schnetzer und Lucas Hochwimmer zwei Spieler, die in Zukunft in der Landesliga beim TV Mundelsheim zu finden sind. Dagegen konnte man erfreulicherweise gleich vier A-Jugendliche, die bereits in der Aufstiegssaison regelmäßig Einsätze verbuchen konnten, halten. Mit Linkshänder Nick Haspinger, Kreisläufer Levi Fröschle und den beiden Rückraumspielern Jonathan Buck und Marvin Korpics stehen somit den Verantwortlichen noch mehr Alternativen zur Verfügung. Erwähnenswert dabei ist, dass der TVB nun 11 der 16 Spieler in der eigenen Jugend ausgebildet hat. Die Position von Marc Sladek wird mit Michael Rill ebenfalls ein Bittenfelder begleiten. Nachdem Michael als Cheftrainer mit dem TVB II den Aufstieg von der Landesliga in die Württembergliga feiern konnte und im darauffolgenden Jahr einen sensationellen 6. Platz in der Premierensaison verbuchte, kehrt er nun nach mehreren Jahren zurück. Gemeinsam mit Roland Wissmann wird er Chefcoach Thomas Randi zur Seite stehen.

Die Premierensaison in der BWOL sorgt für viele neue und überwiegend unbekannte Gegner. Neben dem SV Remshalden treffen die Bittenfelder auf Mannschaften wie die H2Ku Herrenberg, den TSV Weinsberg, den TV Plochingen, die TSG Söflingen oder die SG Pforzheim/Eutingen, die sich zu dieser Saison unter anderem mit Felix Lobedank verstärkt haben. Man kann sich also auf viele hochinteressante und klangvolle Gegner freuen. Dabei hofft die Mannschaft, dass der positive Trend der vergangenen Saison fortgesetzt wird und die Bittenfelder Gemeindehalle noch stärker als Treffpunkt am Samstagabend gilt. Wie in den vergangenen Jahren werden die Heimspiele zur „Prime-Time“ ausgetragen. Es gilt der Leitsatz: „Der TVB II spielt nur samstags um 19.30 Uhr in der Bittenfelder Gemeindehalle“.

Wir freuen uns schon auf eine ereignisreiche Premierensaison in der vierthöchsten Spielklasse Deutschlands und sagen in diesem Sinne: „Darauf auf ihr Handballspieler haltet euer Wort, haltet den TVB in Ehren, dass er blühet fort.”