Stimmen zum Wetzlar-Spiel

Nach dem 30:28-Heimsieg äußerten sich die Protagonisten zum Geschehen.

Jürgen Schweikardt: Ich bin überglücklich und sehr froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Wir haben uns ausgiebig auf das Spiel vorbereitet, was man auch vor allem in der ersten Halbzeit gesehen hat. Wir haben hervorragend verteidigt und sind mit 5 Toren in die Halbzeit gegangen. Die offene Abwehr der HSG nach der Halbzeitpause hat uns etwas aus dem Konzept gebracht, wir haben uns viel zu viel damit beschäftigt, wie wir das lösen können und haben dadurch unsere Konzentration in der Abwehr verloren. Das darf uns so nicht passieren.
Der psychologischen Faktor hat auf jeden Fall eine Rolle gespielt. Wir hatten jetzt ein Jahr lang keinen Heimsieg mehr. Für uns war es deshalb enorm wichtig, dass wir das Spiel jetzt endlich mal wieder gewonnen haben. Wir müssen uns nun schnell regenerieren damit wir am Sonntag wieder fit sind.

Kai Wandschneider: Wir waren schnell in Rückstand und sind dem TVB hinterhergelaufen. Auswärts zur Halbzeit mit fünf Toren hinten zu sein, da ist es natürlich schwer wieder ranzukommen. Die 3:3 oder 4:2 Deckung in der zweiten Halbzeit hat voll ins Schwarze getroffen. Das haben unsere Spieler bravourös gemacht. Natürlich war das ein sehr intensiver Kampf, der extrem viel Kraft kostet. Wir haben sicherlich ein paar außergewöhnliche individuelle Spieler, wie Kristian Bjornsen oder allen voran Stefan Cavor. Was uns aber gefehlt hat, sind gehaltene Bälle. Was mir große Hoffnung bereitet, ist, mit wie viel Herz wir uns wieder in das Spiel gekämpft haben.

Robert Markotic: Ich muss sagen, wir haben ein sehr gutes Spiel gespielt. Vielen Dank für den Support der Fans, es war eine tolle Atmosphäre. Wenn wir öfter so spielen wie heute, können wir noch oft Punkte einfahren

Simon Baumgarten: An meinem Geburtstag habe ich mir natürlich erhofft, dass wir endlich einen Sieg gegen Wetzlar einfahren, der Sieg heute war dringend an der Zeit. Die Fans waren überragend, so sollte es immer sein, dann können auch wir dementsprechend auf dem Feld agieren. Am Sonntag wollen wir wieder zwei Punkte holen, um unserem Ziel standzuhalten.

Lenny Rubin: „Am Schluss waren zwei, drei Schiedsrichterentscheidungen ganz speziell gegen uns. Wir hatten über 60 Minuten sicherlich auch die schlechteren Torhüterleistungen, da kommt dann einiges zusammen. Es gibt in der Rückrunde eine Revanche in Wetzlar.