Lukas von Deschwanden im Portrait

Lukas von Deschwanden wechselte im Sommer von Wacker Thun zum TVB Stuttgart. Der TVB ist für den Schweizer Nationalspieler, mehrmaligen MVP und Torschützenkönig der Swiss Handball League die erste Auslandstation in seiner Karriere.  

 

Du lebst seit ca. 8 Wochen in Stuttgart. Wie hast du dich mittlerweile eingelebt?

Ich habe mich hier sehr gut eingelebt. Die Mannschaft hat es mir aber auch sehr leicht gemacht und mich toll aufgenommen. Ich habe nun nach intensiver Suche eine Wohnung im Stuttgarter Osten gefunden und werde diese am 01. September beziehen – darauf freue ich mich sehr!

 

Wie sieht deine Vorbereitung am Spieltag aus? Hast du besondere Gewohnheiten oder Rituale auf die du vertraust?

Besondere Rituale habe ich eigentlich nicht. Ich bin in dieser Hinsicht ziemlich klassisch gestrickt. Vor den Spielen versuche ich vor allem genügend zu schlafen und gut zu essen.

 

Gibt es einen Gegner auf den du dich besonders freust?

Gerade auf das Spiel in der Porsche-Arena gegen die Rhein-Neckar Löwen habe ich mich sehr gefreut. Erstens, weil es meine Heimspielpremiere in der Porsche-Arena war und ich mich auf die Stimmung gefreut habe und zweitens, weil es gegen meinen Nationalmannschaftskollegen Andy Schmid ging. Bereits diese Woche geht es gegen die HSG Wetzlar, bei denen mein Ex-Mannschaftskollege Lenny Rubin seit dieser Saison spielt. Mit ihm habe ich letzte Saison noch in Thun zusammengespielt.

 

Hast du bereits einen persönlichen Stuttgarter Hotspot?

Hier habe ich leider noch Nachholbedarf. Aufgrund des straffen Terminplans in der Vorbereitung habe ich bisher vorwiegend den Kraftraum und die Sporthalle gesehen. Ich hoffe aber, dass sich das bald ändern wird. Ich denke vor allem Tobias Schimmelbauer, David Schmidt und Jogi Bitter sind hier die richtigen Ansprechpartner. Sie wohnen alle ziemlich zentral und können mir bestimmt den ein oder anderen Tipp geben.

 

Wie hast du das Trainingslager empfunden?

Wir hatten eine sehr anstrengende, aber auch erfolgreiche Woche in Südtirol. Karsten hat uns da ganz schön durch die Berge gejagt – alles in allem war es aber eine gute Woche die uns sicherlich weitergebracht und als Mannschaft untereinander näher zusammengebracht hat. Durch die vielen Teambuildingmaßnahmen hatte ich zudem die Möglichkeit meine neuen Mitspieler von einer anderen Seite kennenzulernen und konnte mich dadurch schnell ins Team zu integrieren.

 

Ihr spielt in der Mannschaft das Fußballmanagerspiel Comunio. Wie bist du hier aufgestellt?

Micha hat die Runde letztes Jahr souverän gewonnen. Ich versuche ihm den Titel in der kommenden Saison mit meinen Landsleuten strittig zu machen.  Aus diesem Grund habe ich bisher versucht, vor allem Spieler aus der Schweiz bzw. Spieler mit einer fußballerischen Vergangenheit in der Schweiz zu kaufen.

 

Warum bist du zum TVB Stuttgart gewechselt?

Ich suchte nach 9 Jahren in der Schweiz bei Wacker Thun eine neue sportliche Herausforderung und war von Anfang an begeistert vom Weg des TVB. Ich finde es extrem beeindruckend, wie es ein Verein aus einem kleinen Dorf geschafft hat, sich in der stärksten Liga der Welt zu behaupten. Ich bin mir auch sicher, dass der Weg des TVB noch lange nicht am Ende ist.

 

Traum 7

TW: Marc Winkler

RR: Nicolas Raemy

RA: Jonas Dähler

KM: Reto Friedli

RL: Thomas Rathgeb

LA: Luca Linder

RM: Roman Caspar

 

 

Lukas privat:

Idol:

Lieblingsreiseziel: Am liebsten verbringe ich meinen Urlaub in den Schweizer Bergen

Glücksnummer: 14

Größter Traum: eine Familie gründen

Bester Mitspieler:  Andy Schmid

Größte Macke: Ich bin überhaupt kein Morgenmensch und brauche morgens immer etwas Zeit

Lieblingsessen: Definitiv Rösti!

Hobbies neben dem Handball: Am liebsten verbringe ich meine Freizeit mit meiner Familie und meinen Freunden

 

Quelle: TVB Stuttgart