David Schmidt im Interview

Du hast dir die Rückennummer 77 ausgesucht. Eine doch eher ungewöhnliche Nummer – hat sie eine bestimmte Bedeutung? 

In meiner ersten Herrensaison war die Nummer 7 leider durch einen älteren Spieler belegt, der natürlich Vorrecht auf die Nummer hatte. Ich habe dann einfach eine 7 ergänzt und bin bin mit der 77 aufgelaufen. Die Saison lief dann ganz gut für mich, sodass ich aus Aberglaube an der Nummer festgehalten habe. Mit ihr laufe ich jetzt seit 8-9 Jahren auf.

 

Du hast dich in der Sommerpause an der Leiste operieren lassen. Wie ist hier der aktuelle Stand und wird dich die Operation in der Vorbereitung beeinträchtigen? 

Vor allem im konditionellen Bereich beeinträchtigt sie mich sehr, da ich in der spielfreien Zeit komplett gar nichts machen durfte und nun einiges aufzuholen habe. Ich werde hier im Trainingslager versuchen, so viel wie möglich aufzuholen. Ich sehe das Turnier in Altensteig als ein realistisches Ziel, um wieder voll dabei sein zu können. Ich denke das ich zum ersten Spieltag voll einsatzfähig sein werde.

 

Wie verbringst du die freie Zeit zwischen den Trainingseinheiten im Trainingslager und was machst du sonst in deiner Freizeit?

Im Trainingslager bleibt leider weniger Zeit für anderweitige Freizeitaktivitäten. Deshalb bin ich ganz froh, wenn ich mal etwas Ruhe habe bei der großen Trainingsintensität. Zu Hause beansprucht das Studium einen großen Teil meiner Freizeit. Wenn es die Zeit zulässt, bin ich außerdem auch ganz gerne mit meinem Motorrad unterwegs. Nach meinem Umzug nach Stuttgart, wird es nun auch Zeit die Stadt zu erkunden. Tobias Schimmelbauer wohnt im selben Haus wie ich und ist hier sicherlich der richtige Ansprechpartner um die schönen Ecken Stuttgarts kennen zu lernen.

 

Wildsau Kraus – hast du schon Erfahrungen gemacht?

Zum Glück habe ich keine direkten Erfahrungen gemacht. Ich habe einige Videos vom letzten Jahr gesehen, in denen es vor allem Jonas Maier ziemlich häufig erwischt hat – da musste ich selber ziemlich drüber lachen. Dieses Jahr hat es bisher bloß Robert erwischt. Ich habe aber die Vermutung, dass es mich auch noch erwischen könnte. Aus diesem Grund bin ich sehr vorsichtig und überprüfe die Türen, Schränke und schaue auch unters Bett – man muss schon sehr auf der Hut sein. Ich denke jedoch, dass er mich noch erwischen wird.

 

Quelle: TVB Stuttgart