Kurzinterview mit Manuel Späth

Manu, gegen Lemgo habt ihr in den ersten 15 Minuten eine sehr gute Leistung auf die Platte gebracht, danach war Lemgo spielbestimmend. Wie kannst du dir diese Schwankungen erklären?
Es war tatsächlich so, dass uns nach der ersten Auszeit der Faden verloren gegangen ist, wir haben einige technische Fehler gemacht, welche Lemgo konsequent genutzt hat. Das passiert im Handball, die letzten Spiele hatten wirs ganz gut im Griff, jetzt müssen wir daran arbeiten unsere gute Leistung über eine gesamte Spielzeit zu zeigen.

Du hast gegen Gummersbach dein 400. Bundesligaspiel bestritten – was ist eigentlich dein Geheimnis, dass du nie größer verletzt warst/bist und nimmst du jetzt die 500. in Angriff?
Ein Geheimnis gibt es nicht, ich denke da spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Bestimmt ist auch eine gewisse Portion Glück, aber auch die richtige Ernährung und Verletzungsprophylaxe der Schlüssel.
Klar hören sich 500 noch ein Bisschen schöner an als 400, so ist schon ein kleiner Anreiz da, aber die Zahl spielt für mich keine allzu große Rolle. Ich will einfach solange ich Spaß habe und verletzungsfrei bleibe Handball spielen.

Der TVB ist in den Duellen gegen Flensburg bisher sieglos geblieben. Du hingegen hast in der Vergangenheit schon Punkte gegen die SG holen können – wie wollt ihr das Spiel am Donnerstag gegen den Tabellenzweiten angehen?
Natürlich mit Respekt vor dem Gegner, aber nicht mit allzu großer Angst. Klar, Flensburg ist eine Topmannschaft, aber wir wollen alles in die Waagschale werfen und wenn wir einen guten Tag erwischen können wir vielleicht mit der Unterstützung der Fans einen Punkt holen. Schon zuletzt haben wir gegen Topmannschaften wie Magdeburg oder Berlin gezeigt, dass wir auch solche schlagen können. So hoffen wir, dass auch die SG am Donnerstag nicht ihren besten Tag erwischt.