Alle Clubs erhalten Lizenz

Für die kommende Spielzeit 2018/19 erhalten alle Clubs der 1. und 2. Handball-Bundesliga die beantragte Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb. Diese Entscheidung hat die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga unter Vorsitz von Rolf Nottmeier vorbehaltlich der jeweiligen sportlichen Qualifikation getroffen.

Im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens überprüft die Lizenzierungskommission neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Vereine auch rechtliche, infrastrukturelle und sportliche Kriterien.

Rolf Nottmeier: „Seit vielen Jahren haben die strengen Vorgaben des Lizenzierungsverfahren einen wesentlichen Anteil daran, dem deutschen Profihandball in wirtschaftlicher Hinsicht Stabilität zu verleihen und damit zur Sicherstellung eines integren und fairen Wettbewerbs beizutragen. Wir konnten auch im Rahmen des diesjährigen Prüfverfahrens feststellen, dass die Akzeptanz des gesamten Lizenzierungsverfahrens bei den Clubs sehr hoch ist. Es spricht für die gute Arbeit der Clubs, dass keine negative Lizenzentscheidung ergehen musste und auch nur in wenigen Einzelfällen die Lizenzerteilung unter Auflagen erfolgen konnte.“

Obige Entscheidungen hat die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga nach intensiver Prüfung und Durchführung zahlreicher Lizenzgespräche mit den Lizenzbewerbern getroffen. Der unabhängigen Lizenzierungskommission gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier, Richter am Arbeitsgericht Minden, Olaf Rittmeier, Steuerberater und Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH an.

Aus den 3. Ligen haben TuS Ferndorf, TV Großwallstadt, HSV Hamburg und TSV Bayer Dormagen einen Lizenzantrag für die 2. Bundesliga gestellt, so dass die Durchführung einer Qualifikation nicht erforderlich ist. Die Lizenzentscheidungen für diese Aufsteiger aus den 3. Ligen in die 2. Bundesliga werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

Quelle: HBL