Stimmen zum Berlin-Spiel

Jürgen Schweikardt: Für uns war das heute ein unfassbares Wellenbad der Gefühle nach einer überragenden ersten Halbzeit in der Deckung und dem schnellen Spiel nach Vorne. Jogi war in der ersten Halbzeit und vor Allem dann am Ende ein sehr wichtiger Faktor für uns. Nach dem 18:12-Tor von Mimi in der zweiten Halbzeit reißt uns dann komplett der Faden, das war der starken Abwehr von Berlin geschuldet. Umso wichtiger war es, dass wir nicht aufgeben haben und das dann am Ende ins Ziel bringen, da halfen uns natürlich dann auch die verworfenen Bälle von Berlin. Alles in Allem haben wir uns den Punkt heute durch das „Nicht-Aufgeben“ auf jeden Fall verdient. Ich glaube aber nicht, dass wir uns darauf ausruhen können. Wir müssen noch weiter punkten, aber wir genießen das jetzt erstmal.

 

Velimir Petkovic: Stuttgart hat richtig gekämpft, wir haben alle ein interessantes Spiel gesehen. Wir haben es in der ersten Halbzeit nie geschafft unser Niveau zu erreichen, welches wir haben wollten. Man hat gesehen, dass Frische gefehlt hat. 17 Tore ist für meine Jungs einfach zu viel. Mit einer Umstellung in der Deckung konnten wir dann in der zweiten Halbzeit zum 20:23 davonziehen. Bei dieser Führung haben wir dann viel freie Würfe vergeben. Zum Schluss hat sich Stuttgart dann belohnt mit dem glücklichen Freiwurftor von Salger. Ich bin sehr enttäuscht, weil wir hatten natürlich vor, hier heute 2 Punkte mitzunehmen.