Punktgewinn in Leipzig

Ein 24:24 (9:14)-Unentschieden gab es zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem TVB 1898 Stuttgart. In der ersten Halbzeit waren die Gäste die klar bessere Mannschaft, überzeugten im Angriff und in der Abwehr und ließen den Leipzigern teilweise kaum eine Chance. In Durchgang zwei drehte dann der SC DHfK auf, vor allem Dank der Leistung von Putera im Tor und den Treffern von Janke und Weber.

Zu Beginn der Begegnung zwischen dem SC DHfK Leipzig und den TVB 1898 Stuttgart ging es hin und her – jedoch zunächst ohne Treffer. Erst in der 4. Minute verwandelte Michael Kraus einen Siebenmeter zum 0:1. Rojewski traf auf der Gegenseite und Milosevic legte nach einem Pass von Philipp Weber nach, sodass das SC DHfK in der 6. Minute beim 2:1 in Führung lag. Aus der ersten Überzahlsituation konnten die Leipziger jedoch kein Kapital schlagen. Orlowski machte das 2:2, Pieczkowski hatte die Antwort direkt parat. Kurz darauf glich Kraus zum 3:3 aus und auch vom Siebenmeterpunkt zeigte er sich erneut treffsicher, womit der TVB beim 3:4 (11.) wieder vorn lag.

Die Leipziger zeigten einige Schwächen im Abschluss, was Dominik Weiß mit einem Doppelschlag bestrafte und auf 4:6 stellte. Michael Biegler reagierte und nahm in der 13. Minute das erste Time-Out. Der unvorbereitete Wurf von Pieczkowski ging nicht an Bitter vorbei, Stuttgart ging in den Gegenstoß. Nach einer erneuten Parade von Bitter, der durch eine starke Stuttgarter Abwehr unterstützt wurde, zog Kraus aus dem Stand ab und markierte das 4:8 (15.). Dann scheiterte auch noch Philipp Weber beim Siebenmeter.

Schagen sorgte von außen gegen den für Vortmann eingewechselten Putera für die Fünf-Tore-Führung. In Überzahl, Pieczkowski musste auf die Bank, hatte er dann Pech und traf die Latte. Im Angriff brachte Biegler den zusätzlichen Feldspieler und Janke konnte einnetzen. In der Folge scheiterte auch Kunkel beim Siebenmeter an Bitter, Kraus machte es auf der Gegenseite besser und so stand es 5:11 (19.).

Die Leipziger konnten die gegnerische Abwehr nicht genug in Bewegung bringen und mit Rojewski scheiterte der dritte Siebenmeterschütze. Späth erhöhte den Stuttgarter Vorsprung auf sieben Tore, ehe Milosevic traf. Leipzig versuchte es durch Kampf, Strosack war erfolgreich und Putera konnte einen Siebenmeter entschärfen. Putera schien im Spiel zu sein, Jahnke überwand Bitter und Binder verkürzte auf 9:13 (28.), doch Salger traf so lautete auch der Pausenstand 9:14.

Den ersten Treffer nach dem Wiederanpfiff erzielte Philipp Weber aus dem Rückraum und er legte direkt das 11:14 (33.) nach. Weiß zeichnete sich auf der Gegenseite aus, doch Janke und Rojewski sorgten für das 13:15 (36.). Schweikardt behielt die Nerven beim Siebenmeter und brachte seinen Wurf im Tor unter. Leipzig konnte seine Überzahl nicht nutzen, um den Rückstand weiter zu verringern. Salger stellte mit seinem Rückraumtreffer zum 13:17 sogar den Vier-Tore-Abstand wieder her. Jubeln ließ Pieczkowski die Arena Leipzig als er per Kempa das 15:18 machte.

Leipzig agierte zwar deutlich besser in der zweiten Hälfte was sowohl Abwehr als auch Angriff anging, doch Stuttgart wehrte sich nach Kräften und blieb vorn. Mit zwei Treffern in Folge von Janke blieb der SC DHfK beim 18:20 dran. Putera zeigte die nächste Parade, Biegler nahm die nächste Auszeit und Milosevic holte den Siebenmeter heraus. Rojewski verwandelte diesen und sorgte damit für den Anschluss. Mit dem nächsten Siebenmeter gelang ihm sogar der Ausgleich. Ein 20:20 leuchtete in der 51. Minute auf der Anzeigetafel auf.

Die Leipziger waren im Aufwind und ließen in der Deckung kaum etwas zu. Orlowski holte den Siebenmeter heraus und Schweikardt netzte ein. Beim 21:21 (54.) gab es die Auszeit von Schweikardt. Der Ball landete allerdings nicht im Kasten und so war es Weber, der den SC DHfK in Front brachte. Kurz darauf hatte Stuttgart nach einem Rückraumtor von Salger beim 22:23 (57.) die Nase vorn. Janke glich nach einem starken Eins-gegen-Eins erneut aus. Beim 23:24 (59.) nahm Biegler das letzte Time-Out. Janke holte einen Siebenmeter heraus und Rojewski markierte das 24:24. Es blieben noch 35 Sekunden auf der Uhr und Auszeit Stuttgart. Putera hatte den letzten Wurf und so teilten sich beide Teams die Punkte.

Quelle: http://www.handball-world.news