Stuttgarter trumpfen in Erlangen auf

Fünf Minuten vor dem Ende war die Entscheidung bereits gefallen, der TVB 1898 Stuttgart führte beim Gastspiel in Erlangen mit 29:20 – fünf Treffer in Serie bescherten den Hausherren dann noch ein etwas freundlicheres Ergebnis, die wichtigen beiden Punkte gingen aber an die Gäste die sich damit auf den vierzehnten Platz verbesserten und den Abstand auf den zuletzt in drei Spielen ungeschlagenen HCE auf drei Punkte verkürzten.

Bei den Gästen überzeugte Johannes Bitter hinter einer aufmerksamen Deckung, auch in der Offensive überzeugte das Team von Jürgen Schweikardt mit mannschaftlicher Geschlossenheit. Bester Schütze der Partie war HCE-Akteur Christoph Steinert, der mit seinen zehn Treffern aber die Niederlage auch nicht verhindern konnte.

Nach Unentschieden in Lemgo und gegen Minden hatte der HC Erlangen am vergangenen Wochenende einen überzeugenden 29:24-Erfolg beim VfL Gummersbach gefeiert und ging trotz des Aufwärtstrends, den auch der TVB 1898 Stuttgart nach dem Trainerwechsel gezeigt hatte, als Favorit in das Duell – in dem auf beiden Seiten einige wichtige Akteure fehlten. Mit breiter Brust setzten die Hausherren zur Freude der 5.142 Zuschauer durch Christoph Steinert aber gleich den ersten Treffer.

Beeindruckt zeigte sich Stuttgart davon aber nicht. Der erste Angriff verlief noch etwas holprig, Sascha Pfattheicher fand aber bei erhobenem Arm der Schiedsrichter doch noch eine Lösung und setzte den Ausgleich. In der Folge trumpften die Gäste auf: Die Deckung arbeitete konzentriert, verschob gut und trat immer wieder im richtigen Moment heraus – und dahinter verbuchte Johannes Bitter früh die ersten Paraden. Auf der Gegenseite sorgten nach dem Führungstreffer von Manuel Späth alle Akteure für Torgefahr, insbesondere der Rückraum tat sich immer wieder hervor wie beim 4:1 durch Domnik Weiß. In der Überzahl legte die Gäste noch zwei Treffer nach, das 6:1 für den TVB zwang Erlangen bereits nach sieben Minuten zur ersten Auszeit.

Auch beim nächsten Versuch der Hausherren war die Stuttgarter Deckung zur Stelle, diesmal aber fälschte der Mittelblock um Manuel Späth den Wurf von Nikolai Link unglücklich ab, so dass der HCE den zweiten Treffer verbuchen konnte. Ins Spiel zurück aber brachte die Hausherren eine Umstellung in der Deckung, mit einer 5:1-Variante in der Michael Haaß zunächst auf der vorgezogenen Position agierte, gelang es die Durchschlagskraft des Gegners einzudämmen. Ein Hüftwurf von Steinert und ein Gegenstoß von Bissel verkürzten die Distanz, Erlangen kam auf – das konnte auch das 7:4 durch Michael Kraus nicht verhindern. Steinert bediente Bissel vor dem nächsten Treffer des HCE und holte dann einen Siebenmeter heraus, den Johannes Sellin zum Anschlusstreffer nutzte.

Der psychologisch wichtige Ausgleich sollte den Hausherren aber nicht gelingen, obschon nun auch Skof die ersten Paraden verbuchte. Bitter sorgte allerdings weiterhin für ein klares Plus zwischen den Pfosten bei den Gästen, die nach einem Pfattheicher-Treffer beim 10:7 wieder mit drei Treffer führten. Der HCE kämpfte sich mit einem Doppelschlag wieder heran, doch nach einer Auszeit zog Stuttgart dann wieder das Tempo an. Der TVB überstand eine Überzahl dank zwei eigener Treffer unbeschadet, konnte sich weiter auf Bitter verlassen und nutzte dessen Paraden um durch Treffer von Schagen, Kraus und Salger auf 13:9 davonzuziehen. Wieder mühte sich der HCE um den Anschluss, die Last schulterte weiterhin vor allem Steinert. Doch nach dem 15:12, das Stefan Salger mit der Sirene erzielte, nahm der Gast eine Drei-Tore-Führung mit in die Kabinen.

Und diese sollte nach Wiederbeginn durch Dominik Weiß und den aus der zweiten Mannschaft hochgezogenen Martin Kienzle schnell auf 17:12 anwachsen. Der erste Treffer des zweiten Abschnitts ging wieder auf Steinert, der sein Team auch in der Folge im Spiel hielt. Erlangen rieb sich aber auf, auch wenn dem eingewechselten Michael Haßferter, der für Nikolas Katsigiannis einsprang, einige Paraden gelangen. Stuttgart spielte weiterhin konsequent in Abwehr und Angriff, hatte in der Deckung zudem mit Bitter weiterhin einen starken Rückhalt und fand in der Offensive dank einer variablen Spielweise immer wieder neue Lösungen – ein Indiz dafür, gleich acht verschiedene Spieler verbuchten am Ende zwei oder mehr Tore.

Bei Erlangen hieß die Hoffnung Steinert, mit seinem achten Treffer verkürzte er nach einer Auszeit den Abstand wieder auf fünf Tore und nach einer Hassferter-Glanztat konnte Andreas Schröder nachlegen. Doch Stuttgart ließ sich nicht aus dem Tritt bringen, profitierte in der Folge auch gleich von mehreren vergebenen Gegenstößen der Hausherren, die nach einem Steal im Vortrag den Ball verloren oder durch Sellin einen Heber auf das Stuttgarter Tor setzten. Auf der Gegenseite setzte sich hingegen Kienzle durch, beim 26:19 nahm der HCE die letzte Auszeit.

Doch auch in den verbleibenden zehn Minuten gelang keine Trendwende mehr, der eingewechselte Jonas Maier parierte einen zweiten Siebenmeter und bejubelte wenig später nach einem Gegenstoß von Bobby Schagen mit dem 29:20 die Vorentscheidung. Die letzten fünf Minuten konnten die Hausherren dann noch zur Schadensbegrenzung nutzen, fünf Treffer in Serie gelangen. Die Stuttgarter Freude trübte dies aber ebenso wenig wie die Rote Karte gegen Manuel Späth, der eine Kreuzung von Steinert unsanft beendet hatte. Mit der Sirene rissen die Stuttgarter und ihre mitgereisten Fans die Arme hoch, das 29:25 beschert auf dem Weg zum anvisierten Klassenverbleib zwei wichtige Punkte.

Nach Unentschieden in Lemgo und gegen Minden hatte der HC Erlangen am vergangenen Wochenende einen überzeugenden 29:24-Erfolg beim VfL Gummersbach gefeiert und ging trotz des Aufwärtstrends, den auch der TVB 1898 Stuttgart nach dem Trainerwechsel gezeigt hatte, als Favorit in das Duell – in dem auf beiden Seiten einige wichtige Akteure fehlten. Mit breiter Brust setzten die Hausherren zur Freude der 5.142 Zuschauer durch Christoph Steinert aber gleich den ersten Treffer.

Beeindruckt zeigte sich Stuttgart davon aber nicht. Der erste Angriff verlief noch etwas holprig, Sascha Pfattheicher fand aber bei erhobenem Arm der Schiedsrichter doch noch eine Lösung und setzte den Ausgleich. In der Folge trumpften die Gäste auf: Die Deckung arbeitete konzentriert, verschob gut und trat immer wieder im richtigen Moment heraus – und dahinter verbuchte Johannes Bitter früh die ersten Paraden. Auf der Gegenseite sorgten nach dem Führungstreffer von Manuel Späth alle Akteure für Torgefahr, insbesondere der Rückraum tat sich immer wieder hervor wie beim 4:1 durch Domnik Weiß. In der Überzahl legte die Gäste noch zwei Treffer nach, das 6:1 für den TVB zwang Erlangen bereits nach sieben Minuten zur ersten Auszeit.

Auch beim nächsten Versuch der Hausherren war die Stuttgarter Deckung zur Stelle, diesmal aber fälschte der Mittelblock um Manuel Späth den Wurf von Nikolai Link unglücklich ab, so dass der HCE den zweiten Treffer verbuchen konnte. Ins Spiel zurück aber brachte die Hausherren eine Umstellung in der Deckung, mit einer 5:1-Variante in der Michael Haaß zunächst auf der vorgezogenen Position agierte, gelang es die Durchschlagskraft des Gegners einzudämmen. Ein Hüftwurf von Steinert und ein Gegenstoß von Bissel verkürzten die Distanz, Erlangen kam auf – das konnte auch das 7:4 durch Michael Kraus nicht verhindern. Steinert bediente Bissel vor dem nächsten Treffer des HCE und holte dann einen Siebenmeter heraus, den Johannes Sellin zum Anschlusstreffer nutzte.

Der psychologisch wichtige Ausgleich sollte den Hausherren aber nicht gelingen, obschon nun auch Skof die ersten Paraden verbuchte. Bitter sorgte allerdings weiterhin für ein klares Plus zwischen den Pfosten bei den Gästen, die nach einem Pfattheicher-Treffer beim 10:7 wieder mit drei Treffer führten. Der HCE kämpfte sich mit einem Doppelschlag wieder heran, doch nach einer Auszeit zog Stuttgart dann wieder das Tempo an. Der TVB überstand eine Überzahl dank zwei eigener Treffer unbeschadet, konnte sich weiter auf Bitter verlassen und nutzte dessen Paraden um durch Treffer von Schagen, Kraus und Salger auf 13:9 davonzuziehen. Wieder mühte sich der HCE um den Anschluss, die Last schulterte weiterhin vor allem Steinert. Doch nach dem 15:12, das Stefan Salger mit der Sirene erzielte, nahm der Gast eine Drei-Tore-Führung mit in die Kabinen.

Und diese sollte nach Wiederbeginn durch Dominik Weiß und den aus der zweiten Mannschaft hochgezogenen Martin Kienzle schnell auf 17:12 anwachsen. Der erste Treffer des zweiten Abschnitts ging wieder auf Steinert, der sein Team auch in der Folge im Spiel hielt. Erlangen rieb sich aber auf, auch wenn dem eingewechselten Michael Haßferter, der für Nikolas Katsigiannis einsprang, einige Paraden gelangen. Stuttgart spielte weiterhin konsequent in Abwehr und Angriff, hatte in der Deckung zudem mit Bitter weiterhin einen starken Rückhalt und fand in der Offensive dank einer variablen Spielweise immer wieder neue Lösungen – ein Indiz dafür, gleich acht verschiedene Spieler verbuchten am Ende zwei oder mehr Tore.

Bei Erlangen hieß die Hoffnung Steinert, mit seinem achten Treffer verkürzte er nach einer Auszeit den Abstand wieder auf fünf Tore und nach einer Hassferter-Glanztat konnte Andreas Schröder nachlegen. Doch Stuttgart ließ sich nicht aus dem Tritt bringen, profitierte in der Folge auch gleich von mehreren vergebenen Gegenstößen der Hausherren, die nach einem Steal im Vortrag den Ball verloren oder durch Sellin einen Heber auf das Stuttgarter Tor setzten. Auf der Gegenseite setzte sich hingegen Kienzle durch, beim 26:19 nahm der HCE die letzte Auszeit.

Doch auch in den verbleibenden zehn Minuten gelang keine Trendwende mehr, der eingewechselte Jonas Maier parierte einen zweiten Siebenmeter und bejubelte wenig später nach einem Gegenstoß von Bobby Schagen mit dem 29:20 die Vorentscheidung. Die letzten fünf Minuten konnten die Hausherren dann noch zur Schadensbegrenzung nutzen, fünf Treffer in Serie gelangen. Die Stuttgarter Freude trübte dies aber ebenso wenig wie die Rote Karte gegen Manuel Späth, der eine Kreuzung von Steinert unsanft beendet hatte. Mit der Sirene rissen die Stuttgarter und ihre mitgereisten Fans die Arme hoch, das 29:25 beschert auf dem Weg zum anvisierten Klassenverbleib zwei wichtige Punkte.

Quelle: www.handball-world.news