3F3A mit Jonas Maier

Jonas-Maier

Nach zwei guten Spielen gegen Magdeburg und Wetzlar sind leider keine Punkte dabei herausgesprungen. Wie groß war die Enttäuschung und was nehmt ihr aus diesen Spielen mit?

Jonas: Gerade das Spiel gegen Magdeburg war sehr enttäuschen, da wir von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft waren. Dass es gegen Magdeburg eng werden wird war klar, aber gerade aufgrund der letzten 10 Minuten war das schon ärgerlich. Wir haben das Spiel nochmals analysiert und dabei einige kleinere Fehler festgestellt. Wenn wir diese nicht gemacht hätten, wäre mit Sicherheit mindestens ein Punkt möglich gewesen. Das Viertelfinale gegen Wetzlar war sehr ähnlich. Es war von Beginn an ein unfassbarer Kampf, in der zweiten Halbzeit haben wir dann wieder zu viele Fehler gemacht – das war der Knackpunkt. Am Ende hatten wir natürlich auch viele Probleme mit Benjamin Buric, der viele gute Paraden gezeigt hat. Das sind zwei Niederlagen die in den Köpfen sind, aber ich denke, wir sollten die positiven Dinge herausnehmen. Ich glaube das sind zwei Mannschaften, die sehr gut in der Tabelle dastehen, die Leistungen sollten uns für die kommenden Aufgaben viel Mut geben.

Nach der Genesung von Jogi Bitter, haben sich deine Spielzeiten reduziert. Wie gehst du damit um?

Jonas: In der aktuellen Situation ist es grundsätzlich egal wer spielt. Wichtig ist, dass der derjenige der spielt seine Leistung bringt und wir zu Punkten kommen. Wir sind im Mannschaftssport und da müssen eigene Interessen auch mal hinten angestellt werden. Wenn ich gebraucht werde, versuche ich natürlich da zu sein, um der Mannschaft bestmöglich zu helfen.

In Ludwigshafen, Wetzlar und jetzt in Erlangen werdet ihr von einigen TVBlern unterstützt. Nehmt ihr die Stimmung auf dem Feld wahr und kann euch das nochmal zusätzlich pushen?

Jonas: Ich glaube gerade Auswärts kann die Unterstützung der eigenen Fans wichtig werden. Gerade, wenn ich an das Ludwigshafen denke, kann ich mich noch erinnern, dass wir mit den Fans gefeiert haben und uns für die Unterstützung bedankt haben. Man merkt die Unterstützung auf dem Spielfeld und es bringt einen vielleicht dazu, dass man den ein oder anderen Prozentpunkt an Leistung mehr bringen kann.