Max Häfner im Portrait

Max-Haefner

Vor dem Duell mit seinem Bruder Kai konnten wir mit Max Häfner u.a. über seine ersten Spiele in der DKB Handball-Bundesliga und die Unterschiede zwischen Amateur- und Profisport sprechen. Für das Spiel am Donnerstagabend (15.02., 19 Uhr) gibt es noch Restkarten bei Easyticket.

Hi Max, konntest du die Winterpause nutzen um deine Sprunggelenksverletzung vollständig auszukurieren? Wie hast du die spielfreie Zeit genutzt?

Ja, ich habe die Pause mit unserem Physio Frank Jakschitz gut genutzt und dafür gesorgt, dass ich zur Rückrundenvorbereitung schmerzfrei wieder ins Mannschaftstraining einsteigen konnte. Die spielfreie Zeit war sehr wichtig um den Kopf und den Körper zu erholen. Außerdem habe ich die Zeit genutzt, um etwas bei der Familie und mit Freunden zu entspannen.

Wie seid ihr die Wintervorbereitung angegangen?

Nach den obligatorischen Fitness- und Krafttests waren wir im Trainingslager im Schwarzwald. Wir waren dort in einer Hütte untergebracht und mussten uns selbst versorgen. Die Handbälle haben wir zu Hause gelassen und uns bewusst dem Teambuilding gewidmet. Neben verschiedenen Gruppenspielen und Gruppenaufgaben, wurde natürlich auch der ein oder andere Waldlauf absolviert. Nach der Rückkehr haben wir viel im Kraft- und Taktikbereich gearbeitet, um uns optimal auf die Spiele in der Rückrunde vorzubereiten.

Im vergangenen Sommer hast du den Schritt aus Schwäbisch Gmünd in die „stärkste Liga der Welt“ gewagt. Wie wichtig war diese Station für deine Entwicklung?

Im Nachhinein war das der absolut richtige Schritt. Es macht riesig Spaß hier in Stuttgart und ich bin froh Teil dieses spannenden Projekts zu sein. Das Team und der gesamte Verein sind sehr familiär, was mir sehr wichtig war/ist. Die Zeit im Gmünd war natürlich sehr wichtig, denn dort habe ich das Handballspielen gelernt. Das Geschehen in Gmünd verfolge ich natürlich noch immer. Wenn es unser Spielplan zulässt, besuche ich meine alten Kollegen auch in der Halle.

Was ist in deinen Augen der größte Unterschied zwischen Amateur- und Profibereich?

Der größte Unterschied ist die Geschwindigkeit. In der Bundesliga geht alles viel schneller. Das Tempo während und in den Aktionen ist höher und auch Entscheidungen müssen schneller getroffen werden. Darüber hinaus ist natürlich auch der Trainingsumfang deutlich höher.

Wie lautet dein Fazit zu deiner ersten Halbserie in der Bundesliga?

Auf jeden Fall positiv! Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass ich zu so viel Einsatzzeit kommen werde. Leider hat mich meine Verletzung zum Ende der Hinrunde etwas zurückgeworfen, doch jetzt bin ich wieder einsatzfähig und hoffe auch in der Rückrunde zu meinen Spielanteilen zu kommen.

Mit eurem Tabellenplatz seid ihr natürlich nicht zufrieden. Ihr seid eigentlich mehr als solide in die Saison gestartet. Warum kam der Knacks?

Das ist schwierig zu beurteilen. Ich glaube einen großen Anteil daran hatte das Verletzungspech. In der Hinrunde konnten wir in den meisten Spielen nur selten auf den kompletten Kader zurückgreifen. Gerade das Auftaktspiel gegen Melsungen hat aber auch gezeigt, wozu wir fähig sind, wenn wir alle Mann an Bord haben.

Welche Ziele gibt es nun für die Restrunde, sowohl persönlich als auch für die Mannschaft?

Das oberste Ziel ist natürlich den Klassenerhalt schnellstmöglich klar zu machen. Hierzu haben wir in den kommenden Spielen gegen die direkten Konkurrenten die Möglichkeit zu punkten. Ich persönlich möchte natürlich meinen Teil dazu beitragen und der Mannschaft helfen, dass wir das schaffen. Außerdem möchte ich meine Entwicklung vorantreiben und die nächsten Schritte gehen.

Max beim TVB, dein Bruder Kai im Trikot der Recken – welcher Mannschaft drückt Familie Häfner die Daumen?

Na hoffentlich dem TVB Stuttgart und mir 😀  Nein, Spaß bei Seite – ich glaube sie freuen sich einfach auf ein hoffentlich spannendes Spiel und dass wir beide von Verletzungen verschont bleiben. Außerdem ist es schön, dass unter solchen sportlichen Umständen die ganze Familie mal wieder zusammenkommt.

Das erste Heimspiel Spiel nach der Winterpause ist immer schwer einzuschätzen. Was kommt heute auf uns zu?

Mit Hannover kommt heute eine Mannschaft nach Stuttgart die über eine sehr hohe Qualität verfügt. Sie haben eine super Mannschaft und spielen bisher eine überragende Saison. Jeder einzelne wird heute sein maximales Leistungsvermögen abrufen müssen. Mannschaft und Zuschauer werden heute alles raushauen müssen – vielleicht können wir dann für eine Überraschung sorgen.

Im letzten Heimspiel der WILD BOYS gegen die Recken ging es heiß her. Nach 60. Minuten stand es 30:20. Dürfen wir heute auf ein ähnlich unterhaltsames Spiel hoffen?

Das wäre natürlich schön, mir persönlich würde aber auch schon ein Sieg mit einem Tor Unterschied reichen. Für die Zuschauer hoffe ich auf ein unterhaltsames und ansehnliches Spiel, mit dem hoffentlich glücklicheren Ausgang auf unserer Seite 🙂

 

 

Max mal anders 

Maultaschen: Egal ob angebraten oder in der Suppe – Maultaschen esse ich sehr gerne. Die Selbstgemachten von meiner Mutter oder Oma sind natürlich die Besten.

Auswärtsreise: Während der Großteil der Mannschaft ihr Glück beim Pokern versucht, gönne ich mir das ein oder andere Schläfchen. Ansonsten schaue ich ganz gerne Serien oder höre Musik, denn da vergeht die Zeit mit am schnellsten.

X-Box: Ich verbringe recht selten Zeit vor der Konsole. Ab und zu gibt es ein FIFA Match gegen meinen Bruder oder gegen meine Kumpels, jedoch wird da auf der PlayStation gespielt.

 

 

Traum 7:

TW: Jogi Bitter

LA: Uwe Gensheimer

RL: Mikel Hansen

RM: Aron Palmarson

RR: Kai Häfner

RA: Lasse Svan

KM: Marcus Ahlm