Heimspiel gegen Alfdorf

Vor dem letzten Spiel des Jahres in den Württembergligen dürfen sich die Fans noch einmal auf ein Derby freuen. Die Handballer des TV Bittenfeld II erwarten als Spitzenreiter den Tabellensechsten TSV Alfdorf/Lorch, der in der Vorrunde schon einige Gegner mit seiner Stärke überrascht hat.

Männer: TV Bittenfeld II (1. Platz, 22:2 Punkte) – TSV Alfdorf/Lorch (6. Platz, 12:12 Punkte; Samstag, 19.30 Uhr).

Abgesehen von einigen Schwächephasen überzeugend war die Leistung des TVB II beim 33:29-Sieg in Neuhausen. „Jetzt noch einen Sieg drauflegen und die Vorrunde ist für uns perfekt gelaufen“, sagt Coach Roland Wissmann. Allerdings läuft es auch beim nächsten Gegner gut: Der TSV Alfdorf/Lorch stellt die beste Abwehr der Liga. „Dieses Bollwerk muss man erst mal knacken, aber auch den spielfreudigen Rückraum um Spielmacher Armin Bauer gilt es in den Griff zu bekommen.“

In der Abwehr müsse Bittenfeld deshalb wieder eine so engagierte Leistung wie in Neuhausen an den Tag legen. „Allerdings diesmal über die gesamte Spielzeit.“ Wenn es dann noch gelinge, das Tempo hochzuhalten, könne der Favorit seiner Rolle gerecht werden und mit einem Sieg in die Winterpause gehen. Der wäre auch wichtig: Verfolger Schmiden lauert nur zwei Punkte hinter dem TVB.

Derbygegner Alfdorf verlor zuletzt knapp mit 24:25 gegen die nach ganz schwachem Saisonbeginn erstarkten Ditzinger. Die Niederlage sei verdaut, sagt TSV-Coach Daniel Wieczorek. Mit dem Verlauf der Vorrunde insgesamt ist er sehr zufrieden. Sein Team habe mehr Punkte gesammelt als erwartet. Ob im letzten Spiel des Jahres weitere hinzukommen, ist allerdings sehr fraglich. „Die Bittenfelder haben mit Kienzle und Sdunek das Tor und die Königsposition überragend verstärkt. Die beiden machen den Unterschied zur Vorsaison aus. Und da waren sie schon eine richtig gute Mannschaft.“

Wieczorek würde sich wünschen, nach dem Derby weiterhin die beste Abwehr der Liga zu haben. Gegen den TVB müsse sein Team wieder überdurchschnittlich gut verteidigen. Zwar sei Martin Kienzle nicht auszuschalten. Zu unterbinden gelte es aber die Aktionen des Taktgebers Alexander Heib. Wenn vorne eine nahezu perfekte Torquote hinzukomme, „haben wir eine minimale Chance auf den Erfolg“.

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Quelle: Waiblinger Kreiszeitung