Stimmen zum Lemgo-Spiel

Markus Baur: Die erste Halbzeit war wirklich sehr schlecht von uns. Die rote Karte war für uns sehr bitter. Wir hatten keine Beweglichkeit in der Abwehr, deshalb auch dieser deutliche Halbzeitstand. Wir haben uns in der Halbzeit als Ziel gesetzt, alle fünf Minuten ein Tor aufzuholen und am Ende den Showdown zu haben, den wir tatsächlich hatten. Im Angriff haben wir besser abgeschlossen als in der ersten Halbzeit, dadurch wurde es dann eng. Beim Ausgleich gab es einen 7-Meter. Kann man geben, muss man nicht… Das war am Ende dann für uns bitter, wenn man so kämpft und sich nochmal so reinhängt. 
Florian Kehrmann (Trainer TBV Lemgo): Wir sind super ins Spiel gekommen, ich glaube in der ersten Halbzeit haben wir einfach eine sehr gute Abwehr gespielt und das dann auch zu einfachen Toren genutzt. Anfang der zweiten Halbzeit haben wir im Positionsspiel einfache Tore von Stuttgart bekommen. Da kamen wir dann nicht mehr richtig in die Abwehr rein und haben uns vorne schwer getan. Stuttgart hat dann sehr kompakt gedeckt mit einem super Johannes Bitter hinten drin. Letztendlich haben wir das Spiel noch zu unseren Gunsten entschieden, darauf sind wir super stolz.
 
Jürgen Schweikardt: In der ersten Halbzeit hat uns die Entschlossenheit in den Abschlüssen gefehlt. Solche Phasen, wo wir so leichtfertig die Bälle hergeben, dürfen einfach nicht passieren. Tatsächlich hatten wir dann in der zweiten Halbzeit nochmal die Chance, um das Spiel aber letztendlich zu drehen, hätte alles für uns laufen müssen. Letztendlich waren wir in der ersten Halbzeit einfach zu schlecht, das Spiel ist in den ersten 20 Minuten verloren gegangen. Nächste Woche müssen wir von Anfang an mit mehr Durchschlagskraft ins Spiel gehen.
 
Jörg Zereike (Geschäftsführer TBV Lemgo): Ich denke dass man die Deckung in der ersten Halbzeit kaum besser stellen kann. Das war sehr sehr gut, auch mit einem überragenden Peter Johannesson hinten drin. Ein wenig unerklärlich, warum wir das dann in der zweiten Halbzeit nicht so weitermachen. Wir haben dann in der Deckung hinten kein Griff mehr gefunden und im Angriff leichte Fehler gemacht. Uns hat dann geholfen, dass die Halle da war und sind froh, dass wir das Spiel letztendlich gewonnen haben.