Spitzenspiel gegen Oberstenfeld

Als einziges Männerteam in der Württembergliga Nord hat der TV Bittenfeld II eine weiße Weste. Jetzt geht es gegen den Zweiten SKV Oberstenfeld.

Männer: TV Bittenfeld II (1. Platz, 6:0 Punkte) – SKV Oberstenfeld (2. Platz, 5:1 Punkte; Samstag, 19.30 Uhr). Es läuft wie erhofft beim TVB II: Nach drei Spielen ist die volle Punktzahl auf dem Konto, und die Erstliga-Reserve hat vor allem in den zwei Auswärtsbegegnungen sehr starke Leistungen gezeigt. So auch beim 39:26-Erfolg bei der HSG Schönbuch, einem Gegner, der den Bittenfeldern in der vergangenen Saison zweimal große Sorgen bereitet hatte. Diesmal war das nur zehn Minuten der Fall, dann war der TVB II klar die bessere Mannschaft und ließ keinen Zweifel an einem Sieg aufkommen. Die HSG Schönbuch, immerhin mit zwei Siegen in die Runde gestartet, war an diesem Tag chancenlos.

Mit so einem souveränen Sieg war nicht unbedingt zu rechnen – auch wegen der im Moment etwas unsicheren Personallage beim TVB II, die sich negativ auf den Trainingsbetrieb auswirkt. Auch in dieser Woche war bei einigen krankheitsbedingten Ausfällen an einen ordentlichen Trainingsbetrieb nicht zu denken.

Am Samstag aber werden alle Spieler wieder an Bord sein, also auch Marvin Gille und der Abwehrchef Fabian Bohnert. Es gastiert der SKV Oberstenfeld, der wie der TVB II ungeschlagen ist und mit 5:1 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz steht. Schon in der vergangenen Saison erwiesen sich die Oberstenfelder als unbequemer Gegner für den TVB II. „Mit den beiden Kochs und Sauerland hat der SKV ausgefuchste Akteure im Rückraum und mit Neuzugang Pflugfelder einen drittligaerfahrenen Mann dazubekommen“, sagt der TVB-Trainer Roland Wissmann. Die Gäste seien auf allen Positionen stark besetzt und schlüpften sicherlich gerne in die Außenseiterrolle. „Für uns wird es wichtig sein, gegen die gute Abwehr mit Ideen und viel Tempo zu spielen“, sagt Wissmann. Da sei wieder viel Geduld gefragt. Und wenn es dem TVB gelänge, in der eigenen Defensive so frisch zu agieren wie in den vergangenen Wochen, „dann könnte der vierte Sieg in Folge herausspringen“.

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung