Stimmen zum Derby

Nach dem Derby äußerten sich die Verantwortlichen zum Spielgeschehen:

Runar Sigtryggsson: Glückwunsch zum Sieg an Stuttgart. Wir haben uns heute etwas anderes vorgenommen. Uns war bewusst, dass Stuttgart am Anfang aggressiv verteidigen würde. Unser Angriffsspiel war heute zu langsam und zu statisch, wir sind unüberlegt in Zweikämpfe gegangen. Über das Spiel hinweg haben wir zudem viele freie Würfe vergeben, zudem drei 7m verworfen – das ist einfach zu viel. Wir haben heute nur selten als Mannschaft zusammen gespielt.

Wolfgang Strobel: Wir hatten in keiner Phase des Spiels eine Chance zu gewinnen – auch wenn wir es zu Beginn noch relativ offen gestalten konnten, haben wir schon hier zu viele einfache Fehler gemacht. Schon hier kam zu keiner Zeit das Gefühl auf, dass es heute reichen könnte. Wir müssen uns bei unseren Fans und Sponsoren, die den Weg heute auf sich genommen haben, für die erste Halbzeit entschuldigen. Das war kein Bundesliganiveau. Wir hätten heute einen großen Schritt mit einem Sieg machen können, diesen macht nun der TVB. Für uns wird es nun noch enger. Ich glaube es muss jedem bewusst sein, dass es mit so einer Leistung ganz schwer wird die Klasse zu halten.

Markus Baur: Ich habe mich an das Hinspiel erinnert, wo auch kein handballerischer Leckerbissen war. Damals hat aber Balingen die Zweikämpfe gewonnen hat und mehr Aggressivität in der Abwehr gehabt und heute haben wirs gehabt. Wir haben gut verteidigt, mit sechs Gegentoren in der Halbzeit kann man ein Spiel eigentlich nicht verlieren. Haben uns dann nach der Halbzeit mit etwas Glück abgesetzt, haben aber auch wieder einige Fehler gemacht. Bin super happy über den Sieg, die Mannschaft hat das umgesetzt was wir gesagt haben. Gefightet bis zum Umfallen und Zweikämpfe gewinnen wollen.

Jürgen Schweikardt: Dass es ein Muss-Spiel war, war allen klar. Uns muss eins klar sein, so viele Muss-Spiele gibt es leider nicht mehr und die werden auch nicht reichen um nicht abzusteigen. Das muss der Mannschaft bewusst sein, wir müssen irgendwo noch Gegner schlagen, die auf der Tabelle besser sind als wir. Ganz entscheidend, dass wir noch ein paar Prozent drauflegen, damit wir am Ende unser Ziel erreichen.