Das Nächste Derby steht an

TV Bittenfeld II (6. Platz, 26:18 Punkte) – TSV Alfdorf/Lorch (12. Platz, 15:29 Punkte; Samstag, 19.30 Uhr). Das 32:28 im Derby in Schwaikheim war für den TVB II der siebte Sieg in Folge. Und ein notwendiger dazu, denn er hält die kleine Hoffnung am Leben, doch noch Platz zwei und somit die Aufstiegsrelegation zu erreichen. Entsprechend zufrieden waren die Trainer Roland Wissmann und Thomas Randi. Es sei aber ein harter Kampf gewesen, so Wissmann. „Erst in der letzten Viertelstunde haben wir das Spiel in den Griff gekriegt.“ Sehr wichtig gewesen sei der Einsatz von Djibril M’Bengue aus dem Erstligakader. „Er hat vor allem in der ersten Halbzeit die einfachen Tore gemacht.“

M’Bengue wird auch im nächsten Derby für Bittenfeld II auflaufen. Es geht in der heimischen Gemeindehalle gegen Aufsteiger TSV Alfdorf/Lorch. Und der gewann zuletzt dreimal in Folge. Wissmann warnt vor der Stärke des Gegners, schon das Hinrundenspiel, das der TVB 32:27 gewann, sei kein Zuckerschlecken gewesen. „Das ist eine gute Truppe.“ Diesmal werde Bittenfeld außerdem personell geschwächt ins Derby gehen. Verzichten muss die Mannschaft laut Wissmann auf den Torgaranten Florian Burmeister und Fabian Bohnert, Alexander Heib (Bänder) ist angeschlagen. „Wir werden den Kader mit A-Jugendlichen auffüllen.“

Dennoch ist der TVB II Favorit. Für Alfdorf sei das in der jetzigen Situation ein denkbar schlechter Gegner, sagt TSV-Trainer Daniel Wieczorek. „Bittenfeld hat sieben Siege in Folge geholt und setzt regelmäßig einen Bundesligaspieler ein.“ Lieber hätte der Coach mit seinem Team den Rückenwind nach drei gewonnenen Spielen in Serie (zuletzt 31:29 gegen Altensteig) dazu genutzt, gegen eine vermeintlich schwächere Mannschaft weitere Zähler im Abstiegskampf zu ergattern. „Uns fehlen noch vier, fünf Punkte.“ Die zurückliegenden Erfolge führt Wieczorek zum einen darauf zurück, dass die Alfdorfer Verletzungssorgen nahezu ausgestanden sind. Zum anderen habe er jetzt mehr taktische Alternativen, weil zwei Spieler in den vergangenen Partien auf ungewohnten Positionen überzeugten: Lars Rauch im Abwehr-Mittelblock und Markus Bareiß im Rückraum.

Als „ganz, ganz schwere Aufgabe“ bezeichnet Wieczorek die Partie in Bittenfeld. Alle Spieler des TVB II seien erstklassig ausgebildet. Dennoch will Alfdorf freilich alles dafür tun, es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen. Bis auf die Langzeitverletzten ist der Kader des TSV Alfdorf/Lorch komplett.

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung