Deutliche Führung leichtfertig verspielt

Männliche B-Jugend Bezirksliga: JSG Neustadt / Hohenacker – TV Bittenfeld 2 33:29 (14:17)
Nach der Fasnetspause durften unsere Jungs zum Derby in Hohenacker antreten. Leider setzten sich die spielerisch überschaubaren Leistungen der letzten Wochen auch an diesem Sonntag fort.

Die Blau-Weißen kamen gut aus den Startlöchern und gingen bis Mitte der ersten Hälfte mit 10:4 in Front. Doch statt mit dieser Führung im Rücken konzentriert weiter zu spielen, verzettelte man sich in viele sinnlose Einzelaktionen. Dies führte zu etlichen unnötigen Ballverlusten und die Gastgeber verkürzten auf 12:11. Kurzfristig fand Bittenfeld dann wieder zum mannschaftlichen Spiel zurück und setzte sich nochmals auf 17:12 ab. Doch zwei erneut völlig unnötige Angriffsaktionen brachte die JSG bis zur Pause auf Drei Tore heran.

Die Halbzeitansprache zeigte auf Bittenfelder Seite zunächst etwas Wirkung und nach 30 Minuten zeigte die Anzeigetafel eine vermeintlich beruhigende Führung (20:15). Dieses Gefühl schien auch unsere Spieler zu beschleichen, denn jetzt ließ die Konzentration drastisch nach. Die Abwehr stellte die Arbeit weitgehend ein und die JSG-Angreifer kamen dadurch ohne Bedrängnis zum Torerfolg. Mit 25:25 ging es in die Schlussminuten. In diesen agierte der TVB-Angriff völlig kopflos. Die technischen Fehler und Fehlwürfe häuften sich, selbst in Überzahl musste unsere B2 drei Gegenstoßtreffern hinnehmen. Innerhalb von fünf Minuten war aus einem Unentschieden ein Vier-Tore-Rückstand (26:30) geworden.

Letztendlich siegte das leidenschaftlichere Team aus Neustadt / Hohenacker verdient mit 29:33. Auf Bittenfelder Seite muss man aber feststellen, dass diese unnötige Niederlage überwiegend selbst verschuldet ist.

Am kommenden Samstag geht es zum Tabellenzweiten nach Winnenden (16.45 Uhr Alfred-Kärcher-Sporthalle). Sofern sich unsere Jungs noch die minimale Chance auf den zweiten Tabellenplatz erhalten möchten, muss sich das Team deutlich steigern.

Der TVB: Max Petershans (Tor), Lars Rögner, Nico Herrmann, Pablo Läpple, Theo Siegle, David Ristov, Lucas Kleinknecht, Felix Hoffmann, Tobias Schmalzried, Johannes Theurer, Finn Eberle