Niederlage in Wetzlar

Heimsieg für die HSG Wetzlar: die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider setzt sich in der Rittal-Arena gegen die WILD BOYS mit 32:25 (16:12) durch.

Trotz Führung des TVB in der Anfangsphase übernahmen die Hausherren in der Folge das Kommando. Bis zur Halbzeit hatte sich die HSG Wetzlar mit 16:12 abgesetzt, im zweiten Abschnitt kam die Mannschaft von Trainer Markus Baur noch einmal auf drei Tore heran. Eine Aufholjagd lies die HSG aber nicht zu, mit vier Treffern in Folge waren die Weichen für den 32:25 Sieg gestellt. Bester Werfer auf Seiten des TVB 1898 Stuttgart war Dominik Weiß mit 6 Treffern. Für den TVB geht es am kommenden Freitag gegen Minden weiter.

Stimmen zum Spiel:

Markus Baur: Glückwunsch an Wetzlar zum verdienten Sieg. Es ist immer sehr schwierig nach so einem Spiel etwas zu sagen, weil wir uns am Anfang selber um unseren Lohn gebracht haben. Wir sind recht gut gestartet, hatten glaube ich 3-4 hundertprozentige Chancen, die wir nicht genutzt haben. Wir sind dann ungeduldiger geworden, was so eine Art „Selbstvertrauensbrecher“ war. Wir hatten in der Abwehr ein schlechtes Rückzugverhalten und haben es nicht geschafft die Angriffe der HSG Wetzlar zu unterbrechen, dadurch sind sie auf 4-5 Tore weg gewesen. Wir haben dann versucht das mit dem 7. Feldspieler zu kompensieren. Man muss anerkennen das Wetzlar uns momentan überlegen ist.

Kai Wandschneider: Für uns war das heute ein Big Point Spiel. Vor dem Spiel waren wir leicht favorisiert und wollten unseren positiven Lauf weitersetzen. Ich bin sehr zufrieden zum jetzigen Zeitpunkt, wir haben 16 Punkte. Kompliment an meine Jungs, die haben das ordentlich gemacht. Der Tabellenstand hat überhaupt nichts auszusagen, da sind immer Überraschungen drin und wir müssen in jedem Spiel an die Grenze gehen – das haben die Jungs heute hervorragend gemacht.

Jürgen Schweikardt: Man sieht Woche für Woche das wir unsere Ausfälle nicht kompensieren können. Deshalb können wir nicht an die Leistungen anknüpfen, die wir zu Beginn der Saison gezeigt haben. Man merkt momentan einfach, dass wir nicht so stabil sind wie wir es schon waren. Jetzt kommen Spiele gegen direkte Gegner, dort müssen wir es besser machen.