Viele Tore und ein Bier mit Jogi Bitter

Ein attraktives, temporeiches Handballspiel haben Bundesligist TVB 1898 Stuttgart und Landesligist SG Weinstadt den rund 700 Zuschauern in der ausverkauften Beutelsbacher Halle geboten. Der TVB gewann mit 43:25 (24:8).

Zu dem Spiel war es gekommen, weil SG-Jugendtrainer Ralf Stäudle für die Weinstädter den Matchday, ins Leben gerufen von Kreissparkasse und AOK mit dem TVB, gewonnen hatte. Die Organisation übernahm das Team um den Co-Vorsitzenden Matthias Ihl. Nach einer Autogrammstunde mit den Bundesligaspielern – auch die Landesligaspieler durften zahlreiche Jugendhandbälle unterschreiben – pfiffen die SG-Schiedsrichter Matthias Rupp und Philipp Joos die Benefizpartie an.

Zwar spielte der TVB ohne Kraus, M´Bengue, Schimmelbauer und Schagen, kam aber trotzdem zu zahlreichen einfachen wie sehenswerten Treffern; auch wenn sich die Weinstädter Defensive tapfer schlug. Im Angriff lief’s für die SG besser, immer wieder fanden die Spieler von Trainer Olaf Steinke Lücken in der TVB-Abwehr. In der Schlussphase der ersten Hälfte allerdings ging ihnen etwas die Puste aus, 24:8 führten die Bittenfelder zur Halbzeitpause.

Gastgeber steigern sich nach der Pause

Im zweiten Durchgang machte Weinstadt ein famoses Spiel. Sehenswerte Treffer sorgten für Begeisterung bei den gelbschwarzen „Ultras“. Ebenso, dass Kapitän Marc Rühle seinen Siebenmeterwurf gegen Weltmeister Jogi Bitter souverän verwandelte. Die Weinstädter Fans skandierten daraufhin zunächst frech „Fliegenfänger“, sangen dann aber auch „Jogi, wir wollen ein Bier mit dir“. Ein Wunsch, dem Bitter bereits in einer Auszeit Markus Baurs kurz vor Schluss unter dem Jubel des Fanblocks nachkam.

Die SG brachte es am Schluss auf respektable 25 Treffer in einer äußerst fairen Partie – und machte so gemeinsam mit den sympathischen Gästen aus Stuttgart echte Werbung für den Handballsport in Weinstadt.

Quelle: PM, ZVW