Lokalderby gegen Schwaikheim

Die Fans dürfen sich wieder auf ein Derby in der Württembergliga freuen. Die Handballer des TV Bittenfeld II treten in der Gemeindehalle gegen die SF Schwaikheim an. Beide Teams haben bislang durchwachsene Leistungen gezeigt, die Trainer erwarten ein enges, kampfbetontes Match.

TV Bittenfeld II (12. Platz, 5:9 Punkte) – SF Schwaikheim (11. Platz, 6:8 Punkte; Samstag, 19.30 Uhr). Mit dem bisherigen Saisonverlauf kann das Trainerteam des TVB nicht zufrieden sein. Das 28:29 bei der SG Schozach-Bottwartal war bereits das vierte Spiel, das die Bittenfelder am Ende noch hergeschenkt haben. „Ich weiß nicht, woran das liegt“, sagt Coach Roland Wissmann. „Wir haben wieder eine richtig gute zweite Halbzeit gespielt.“ In der entscheidenden Phase habe das Team aber unnötige Fehler gemacht, hinzugekommen seien unglückliche Schiedsrichterentscheidungen.

Irgendwann müsse es mal klappen mit den Erfolgen, nicht zuletzt in den Derbys. Ein solches steht nun auf dem Spielplan. Allerdings seien von den Partien gegen die Rems-Murr-Teams jene gegen Schwaikheim schon immer die schwierigsten gewesen, Punktestand hin oder her. „Es wird auch diesmal wieder ausgeglichen und knapp.“ Ein Kampfspiel sei sowieso zu erwarten. Fehlen beim TVB wird der privat verhinderte Abwehrrecke Ludek Drobek.

Gegner Schwaikheim hat zuletzt einen sehr wichtigen Sieg eingefahren. Mit 27:26 setzten sich die Sportfreunde zu Hause gegen den TSV Altensteig durch. Das Fazit von SF-Trainer Heiko Burmeister fällt nüchtern aus: „Es war nicht alles Gold, was glänzt, aber wichtig war nur, dass wir gewonnen haben.“ In der bisherigen Saison habe die Mannschaft schon mehrmals einen Vorsprung leichfertig hergegeben und sich regelmäßig zehn schlechte Minuten geleistet. „Das müssen wir abstellen.“

Das kommende Derby ist für Burmeister schon deshalb ein besonderes, weil sein Sohn Florian für den TVB II spielt – und derzeit auch viel trifft. Zu hoch hängen will Heiko Burmeister die Sache aber nicht. Er nimmt’s mit Humor: „Er kann gegen uns 20 Tore schießen. Wenn wir mit 21 gewinnen, ist es mir egal.“ Auch der SF-Trainer rechnet mit einer ausgeglichenen Partie. Was den Kader betrifft, hat er nur eine Hofnung: „Dass mal alle Spieler da sind, die nicht verletzt sind.“

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung