Gelungener Start in die Jugendbundesliga

Die A-Jugend des TV Bittenfeld feierte bei einem der Favoriten, dem SV 64 Zweibrücken, einen gelungenen Einstand in die Jugendbundesliga Süd.

Nach dem überraschenden Turniersieg eine Woche zuvor beim Sparkassen-Cup der Berliner Füchse machte sich der Tross des TV Bittenfeld dank zahlreicher Unterstützung mit einem Reisebus auf den Weg ins Saarland. Der erste Gegner der Saison war gleich einer der Topfavoriten der Liga: Der SV 64 Zweibrücken stand in der vergangenen Saison mit der B-Jugend im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft und belegte mit der A-Jugend den dritten Platz in der Jugend-Bundesliga. Dennoch wollten die Bittenfelder ihr in Berlin gewonnenes Selbstvertrauen nutzen, um direkt mit einer Überraschung in die Saison zu starten.

Beide Mannschaften legten furios im Angriff los und so stand es bereits nach einer Minute 2:2. Doch dann steigerte Zweibrücken die Abwehrarbeit und setzte sich Tor um Tor ab. Bittenfeld agierte ohne Aggressivität in der Abwehr und ohne Bewegung im Angriff, sodass nach 21 Minuten ein Rückstand von 4 Toren beim 12:8 zu Buche stand. Auch eine Auszeit von Bittenfeld brachte keine Besserung. Erst als Nick Lehmann gegen Ende der ersten Halbzeit zwei Gegenstösse von Zweibrücken parieren konnte, ging ein Ruck durch die Bittenfelder Mannschaft und bis zur Pause konnte auf 15:13 verkürzt werden.

Aus der Kabine kam eine wie verwandelte Mannschaft des TVB. Aggressiv in der Abwehr wurden die Angriffe Zweibrückens unterbunden und im Angriff wurde flexibel und beweglich agiert. Mit einem 0:5-Lauf wurde der Spielstand gedreht. Erst nach 7 Minuten erzielten die Saarländer per 7-Meter ihr erstes Tor in der zweiten Hälfte. Bis zur 51. Minute konnte sogar ein 6-Tore-Vorsprung herausgespielt werden. Nach einer Auszeit von Zweibrücken wurde die Gangart des Gegners deutlicher ruppiger und Zweibrücken kämpfte sich immer näher heran. Wieder war es Nick Lehman im Tor, der durch zahlreiche Paraden den am Ende verdienten 28:31 Sieg sicherte.

“Es war wichtig, die Mannschaft in der Pause auf unsere Stärken, nämlich eine aggressive Abwehr und schnelle Angriffe, zu fokussieren. Dies hat uns auch in Berlin und in der Qualifikation ausgezeichnet“ erklärte Trainer Jörg Ebermann, dem seine Freude über den ersten Sieg deutlich anzusehen war.

Es spielten: Beurer, Lehmann, Sauter (2/2), Schnetzer (2), Fähnle (2/1), Hoßfeld (4), Buck (4), Korpics (2), Haspinger, Qual, Fröschle (3), Schweikhardt (2), Petersen (5), Brinz (5).

Autor: Thomas Brinz