C1 scheitert an sich selbst

Die C1 der Young Boys traten vergangenen Samstag zum zweiten Ligaspiel bei der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell (SG HCL) an. Leider musste das Spiel auch verloren gegeben werden, denn man schaffte es wieder nicht das volle Potenzial über die gesamte Spielzeit auszuschöpfen.

Die TVB Jungs starteten gut und waren bis zum 5:5 von Felix Hoffmann auf Augenhöhe. Auch das “Problem” komplett ohne Harz zu spielen, schienen die Bittenfelder gut im Griff zu haben. Nachdem die Calwer ihre Abwehr umstellten und defensiver deckten, taten sich unsere Blau-Weißen sichtlich schwerer zum Torerfolg zu kommen. Die groß gewachsenen Spieler der SG HCL ließen auch kaum Lücken für Würfe aus der zweiten Reihe, zumal auch so die Durchschlagskraft gefehlt hätte. Somit zogen die Gastgeber bis zum 13:6 in der 21. Minute davon. Es drohten wieder frühzeitig die Felle davon zu schwimmen, doch nach einem Time Out lief es im Angriff wieder besser und Max Keil konnte mit einem direkt verwandeltem Freiwurf auf 16:11 Pausenstand verkürzen.

Nach der Halbzeit blieb man mit zwei starken Schlagwürfen von Fynn Fröschle und einem gehaltenen Strafwurf von Finn Hummel bis zum 20:15 dran. Jedoch bekam man nie richtig die zweite Welle und den Topscorer Valentin Mosdzien, der insgesamt elf Treffer erzielte, in den Griff. Beim 25:18 sieben Minuten vor Schluss schien die Partie gelaufen zu sein, jedoch wollten sich die Bittenfelder Jungs nicht geschlagen geben und konnten, durch einen starken Felix Hoffmann am Kreis und einer sehr offensiven Deckung sogar wieder bis auf 26:23 (47. Min) heran kämpfen. Die Young Boys jedoch konnten dem hohen Tempo, das sie gehen wollten, nicht Herr werden und hatten einige Fehlpässe in der ersten Welle gegen Schluss.

Somit hatte man es am Ende selbst in der Hand eine schon verloren geglaubte Partie doch noch zu drehen.

Nun heißt es aus den Fehlern weiterhin lernen und es im ersten Rückspiel gegen Horkheim und auch dem ersten Heimspiel wieder gut zu machen.

TVB: Hummel; Frenz, Fröschle (6/3), Läpple (3), Eberle, Beurer (3), Keil (4), Rögner (1), Schreyer, Luithardt, Kleinknecht, Hoffmann (6), Siegle (3).