Kasper Kisum im Gespräch

Kasper Kisum hat sich von den ausländischen Neuzugängen des TVB 1898 Stuttgart am schnellsten zurechtgefunden. Wir sprachen mit dem Dänen vor dem Spiel bei den Füchsen Berlin.

Herr Kisum, im vierten Spiel holte der TVB endlich die ersten Punkte. Wie wichtig war der Sieg gegen Leipzig?

Wir haben in den drei Spielen zuvor die Chance gehabt, etwas zu holen und es leider nicht geschafft. Deshalb war der Sieg sehr wichtig für uns. Leipzig hat eine gute Mannschaft, die noch viele Punkte holen wird.

Ihr Trainer Thomas König lobte Sie nach den Spielen in Melsungen und gegen Leipzig. Haben Sie erwartet, dass Sie sich so schnell im Team integrieren würden?

In Melsungen und gegen Leipzig hat schon vieles geklappt. Es ist immer besser geworden, mit jedem Training und jedem Spiel. Wir haben uns immer besser kennengelernt. Die Jungs haben es mir aber auch sehr leicht gemacht. Natürlich ist es von Vorteil, dass ich Deutsch spreche und wir uns gut verständigen können.

Jetzt muss der TVB viermal auswärts antreten. Die Füchse Berlin, die Rhein-Neckar Löwen und die SG Flensburg-Handewitt zählen zu den Top-Teams. Rechnen Sie sich dennoch eine Chance aus?

Wir waren gegen Wetzlar, den HSV und auch in Melsungen ganz nah dran. Warum sollen wir das nicht wieder schaffen? Ich glaube, dass wir gegen alle Mannschaften eine Chance haben und für eine Überraschung sorgen können. Unser Vorteil ist in den nächsten Spielen, dass wir nicht gewinnen müssen und nicht unter Druck stehen.

Mit Flensburg treffen Sie auf Ihren Ex-Club. Ist das für Sie ein besonderes Spiel?

Ja, klar ist das ein besonderes Spiel für mich. Ich freue mich sehr darauf, auf die Halle, auf die Zuschauer. Ich habe viele gute Erinnerungen an Flensburg.

Haben Sie noch Kontakt nach Flensburg?

Ja, vor allem zu den Dänen und Schweden im Team und zum Geschäftsführer.

Der TVB hat jetzt vier Spiele absolviert. Wie schätzen Sie die Liga ein? Kann der TVB mithalten?

Es ist schwierig zu sagen, wo wir am Ende stehen werden. Ich glaube aber, dass unsere Mannschaft so gut ist, dass wir unser Ziel erreichen können. Wichtig war, dass wir in den ersten Spielen mithielten. Auch wenn wir nur zwei Punkte geholt haben.

 

Quelle: Thomas Wagner, ZVW