Derby Niederlage gegen den VFL Waiblingen

Zum Derby aller Derbys im Rems-Murr-Handball empfing die zweite Mannschaft des TV Bittenfeld den VfL Waiblingen in der mit über 400 Zuschauern sehr gut besuchten Gemeindehalle in Bittenfeld.

Der Außenseiter konnte gegen den großen Aufstiegsfavoriten eine Halbzeit lang sehr gut mithalten und das Spiel offen gestalten (12:9), im zweiten Spielabschnitt setzte sich jedoch die individuelle Klasse des mit vielen ehemaligen höherklassig spielenden Akteuren angetretenen Favoriten durch und Waiblingen siegte verdient mit 27:24 Toren.

Das Spiel begann wie erwartet, beide Mannschaften hatten gehörigen Respekt voneinander und tasteten sich ab, bis zum 4:4 führte immer der TVB mit einem Tor, Waiblingen glich aber immer postwendend aus. Danach die beste Phase der Gastgeber im ersten Durchgang, mit einem 4:0-Lauf setzten sie sich ab – 8:4. Der VfL Waiblingen Handball ließ sich aber davon nicht aus der Ruhe bringen, spielte ruhig weiter und ließ bis zur Pause den Vorsprung nicht weiter ansteigen, mit 12:9 für die Bittenfelder Bundesliga-Reserve wurden die Seiten gewechselt.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs stellten sich alle Bittenfelder die Frage, wie viel Kraft der TVB durch sein engagiertes Abwehrspiel in den ersten 30 Minuten gelassen hatte, die Frage war schnell beantwortet, Waiblingen machte mächtig Druck, lag zwar in der 38. Minute noch immer mit drei Toren im Rückstand, hatte aber nach weiteren drei Minuten den Ausgleich geschafft – 15:15 in der 41. Minute. Weitere fünf Minuten später hatte sich Waiblingen eine 3-Tore-Führung erarbeitet, eine Art Vorentscheidung Mitte des zweiten Durchgangs (16:19). Mit zunehmender Spieldauer machte sich der Kräfteverschleiß des TVB immer stärker bemerkbar und die individuelle Klasse des Favoriten setzte sich durch. Bittenfeld steckte nie auf und wollte sich nicht auseinandernehmen lassen, doch Waiblingen wusste auf alles eine Antwort und ließ am Sieg keinen Zweifel mehr. Auch als in 58.Minute mit 27:22 die höchste Gästeführung auf der Anzeigentafel stand, kämpfte Bittenfeld weiter und verlor zwar mit 24:27 Toren, zeigte aber die deutlich bessere Mannschaftsleistung gegenüber den individuell stärkeren Einzelspielern.

Bittenfeld: Baldreich, Klemm (beide Tor); Linsenmaier (8 Tore), Leinhos (4), Gille, Luithardt, Berger (1), Baldauf, Kuhnle (6), Bischoff (1), Wissmann (4), Schiller, Federhofer und Volz.

Waiblingen: Doll, Ricci (beide Tor); Brugger, Günthner (6 Tore), Mayer (1), Felden (5), Tutsch, Schumacher (8), Schwarz, Hörer (2), Baumann (2), Goga, Miletic (2) und Weckerle (1).