Deutlicher TVB-Heimsieg gegen Rostock

Die WILD BOYS des TV Bittenfeld 1898 hatten keine Probleme mit den ersatzgeschwächten Rostockern. Gegen den HC setzten sich die Jungs in der SCHARRena vor fast 1.800 Zuschauern mit 36:24 souverän durch.

Der Weg in die SCHARRena am Freitagabend hatte sich definitiv gelohnt für die Zuschauer. Sie sahen ein Spiel des TVB, der sehr engagiert und motiviert in die Partie ging und den HC Epor Rostock deutlich besiegte. Die ersatzgeschwächten Gäste von der Ostsee mussten auf drei Stammkräfte verletzungsbedint verzichten – Rostock war in den vergangenen sechs Partien gegen die Konkurrenz bereits unterlegen. Dennoch trat der stark verjüngte Kader von HC-Trainer Ratislav Trtik engagiert auf, hielt die Auswärtspartie beim TVB in den Anfangsminuten offen und ging sogar mit 2:1 in Front.

Beim 4:4 nach sieben Minuten sollte jedoch der letzte Ausgleich erzielt werden, von dan übernahm Bittenfeld das Kommando und erhöhte nach 18 Minuten auf 12:6. Bereits jetzt sollte deutlich werden, dass sich die Rostocker Mannschaft gegen die stark agierende TVB-Abwehr schwer tun würde. Dahinter hatte erneut Jürgen Müller einen Sahnetag erwischt, denn er konnte zahlreiche Würfe des HC-Rückraums entschärfen. Selbst Konterversuche der Hansestädter vereitelte er und trat als Siebenmeterkiller in Aktion. Die Folge: Der TVB zog bereits zur Halbzeit auf 18:9 davon und sorgte für die frühzeitige Entscheidung.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts mehr an der Überlegenheit der Hausherren, die befreit aufspielen konnten. Beim 22:12 (37.) durch Florian Schöbinger vom Kreis betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore. Spielmacher Alexander Heib und der Kontertreffer von Michael Seiz besorgten die Treffer zum 24:12. Rostock konnte noch einige sehenswerte Tor erzielen, scheiterte jedoch zu oft an Müller im TVB-Tor und der guten Bittenfelder Deckung. "Ein großes Lob an unsere Abwehr, die bereits seit Wochen kompakt steht und uns erfolgreiche Spiele beschert" sprach TVB-Coach Jürgen Schweikardt seinem Team ein Lob aus. "Dahinter hat Jürgen Müller wieder eine super Leistung gezeigt" so Schweikardt weiter.

In der verbleibenden Viertelstunde konnte Rostock keinen Boden mehr gut machen. Angeführt vom emsig arbeitenden Florian Zemlin überzeugte vor allem Rechtsaußen Rene Gruszka sowie Topscorer Vyron Papadopoulos. Dennoch fiel der Heimsieg der WILD BOYS sehr deutlich aus. Die Fans feierten ihre Mannschaft nach Spielende und hoffen nun darauf, dass der TVB in den kommenden Partien ebenfalls erfolgreich bleibt. Bittenfeld gehört weiterhin zu den Spitzenteams der 2. Bundesliga, das Saisonziel – Platz sechs und besser – bleibt in greifbarer Nähe. An Gründonnerstag trifft der TV Bittenfeld 1898 in Lübeck auf den VfL Bad Schwartau.

TV Bittenfeld 1898:
Müller, Sdunek – Schimmelbauer, Schöbinger (3), Kienzle (1), Weiß (4), Schweikardt (1), Friedrich (2), M’Bengue (4), Jungwirth (3), Baumgarten (4), Seiz (3), Szczesny (6), Heib (5/3).

HC Empor Rostock:
Kominek, Wetzel – Becvar (3), Mladenovic (3), Barten (2), Gruszka (6), Papadopoulos (7), Zboril, Zemlin (3).