FA Göppingen: Reizvoll und speziell

Es läuft nicht schlecht derzeit bei den Zweitliga-Handballern der TV Bittenfeld – und nun ging auch noch der Wunsch des Trainers Jürgen Schweikardt in Erfüllung: Im Achtelfinale des DHB-Pokals bekam der TVB den Erstligisten FA Göppingen zugelost. „Das ist ein ganz besonderes Spiel“, sagt der Sportliche Leiter Günter Schweikardt.

Der starke Mann hatte ein feines Händchen: Diskus-Olympiasieger Robert Harting zog für die Bittenfelder ausgerechnet den württembergischen Konkurrenten und Erstligisten FA Göppingen aus dem Lostopf. Wenn schon nicht die ganz große Nummer wie den THW Kiel, die Füchse Berlin oder die SG Flensburg-Handewitt, dann hatte sich der Bittenfelder Trainer Jürgen Schweikardt die Göppinger im Achtelfinale des DHB-Pokals gewünscht.

Zwei Drittel der Schweikardt-Familie hat einst das Frischauf-Trikot getragen. Jürgen Schweikardts Vater Günter wurde in den 1970er Jahren mit Göppingen Deutscher Meister, Bruder Michael spielte von 2003 bis 2010 unter dem Hohenstaufen.

„Das ist ein prima Los für uns“, sagt der Sportliche Leiter Günter Schweikardt. „Es ist klasse, dass wir uns nach ewiger Zeit mal wieder in einem Pflichtspiel mit Göppingen messen dürfen.“ In den 1960er Jahren, als es die Bundesliga noch nicht gab, seien die beiden Teams auf höchster Landesebene aufeinandergetroffen. Die Fans, so Schweikardt weiter, dürften sich auf dieses „ganz besondere Spiel“ freuen. „Wir haben seit Jahren eine sehr gute Beziehung mit Göppingen und tauschen uns ständig aus.“ Auch sportlich habe die Partie durchaus ihren Reiz. „Ein bisschen etwas rechnen wir uns da schon aus“, sagt er. „Nichts ist unmöglich.“

Auch der Trainer freut sich über den höchst attraktiven Gegner. „Göppingen ist der Inbegriff des Handballs in unserer Region“, sagt Jürgen Schweikardt. „Wir sind stolz und glücklich, gegen solch einen Traditionsclub in einem Pflichtspiel antreten zu dürfen.“ Anders als sein Vater sieht er allerdings nur eine kleine Chance für den TVB. An einem „normalen“ Tag sei Göppingen eine Klasse besser als sein Team. „Wir bräuchten einen perfekten Tag und Göppingen müsste einen schlechten erwischen. Wir können jedenfalls befreit aufspielen.“

Für diesen Pokal-Knaller am Mittwoch, 11. Dezember, böte sich der Umzug in die Porsche-Arena an. Daraus indes wird nichts: Die Halle ist von Holiday on Ice belegt. „Wir hätten sehr gerne in der Porsche-Arena gespielt“, sagt Jürgen Schweikardt.
Vor zwei Jahren verabschiedeten sich der TVB und FA gemeinsam im Achtelfinale: Bittenfeld scheiterte am Drittligisten EHV Aue, Göppingen unterlag dem Zweitligisten TV Neuhausen/Erms.

Nichts ist unmöglich.

Info:
Vom kommenden Donnerstag, 31. Oktober, an haben die Dauerkartenbesitzer eine Woche lang die Möglichkeit, ihre Karten fürs Pokalspiel zu erwerben – und zwar ausschließlich auf der TVB-Geschäftsstelle. Diese Möglichkeit besteht bis DIENSTAG!

Am Mittwoch, den 06. November, bleibt die Geschäftsstelle geschlossen.

Am Donnerstag, 7. November, startet der normale Vorverkauf für alle verfügbaren Eintrittskarten.

>>>>>>>>>> Eintrittskarten für diesen Pokalkracher sind heiß begehrt, deshalb bitten wir Euch folgende Informationen zu beachten <<<<<<<<<<

· Alle Dauerkarteninhaber haben die Möglichkeit, ab dem Donnerstag 31. Oktober 2013 ihre Karten für das Pokalspiel zu kaufen. Dieses Vorkaufsrecht besteht ausschließlich in der TVB-Geschäftsstelle in Bittenfeld und gilt bis einschließlich DIENSTAG 05. November 2013!!!

· Am Mittwoch, den 06. November bleibt die Geschäftsstelle geschlossen.

· Ab Donnerstag, 07. November gehen alle verfügbaren Eintrittskarten in den freien Verkauf über.

Eine Austragung des Spiels in der Porsche Arena ist nicht möglich, da diese im vorgegebenen Zeitraum durch „Holiday on Ice“ belegt ist.