Die Bittenfelder boten ganz fade Kost

Nach dem Überraschungssieg letzte Woche gegen den Tabellenführer TV Emsdetten wollte der TV Bittenfeld seine Erfolgsserie fortsetzen. Aber beim Derby in Leutershausen bot der TVB eine ganz fade Kost und verlor verdient und deutlich mit 22:32.

Schwer kam der TV Bittenfeld in dieses baden-württembergische Derby. Früh lag man mit 0:3 und 1:4 hinten. Der TVB hatte Mühe mit der kompakten Deckung der SG und vor allen Dingen mit dem SG-Torspieler Roko Peribonio. Auch gelang es dem TVB nicht, den Ex-Bittenfelder Jan Forstbauer in den Griff zu bekommen. Forstbauer gelang in der ersten Hälfte vier Treffer. Immer wieder musste Bittenfeld einem Rückstand hinterher rennen und lag zum Ende der ersten Hälfte verdient mit 12:15 in Rückstand.
Wer gedacht hatte, in der zweiten Hälfte konnte Bittenfeld das Blatt wenden und zu einer ähnlichen Leistung wie letzte Woche finden, wurde bitter enttäuscht. Wieder kam Bittenfeld schwerfällig aus der Kabine und musste ständig dem Rückstand hinterher laufen. Zwar konnte mittlerweile Michael Schweikardt auf 15:13 verkürzen, aber es war ein kurzes Aufbäumen. Leutershausen, bis vor diesem Spieltag auf dem vorletzten Platz, hatte das Spiel weiter in der Hand. Allen voran Jan Forstbauer, dem insgesamt neun Treffer gegen seinen Ex-Club gelangen und Roko Peribonio, der eine überragende Leistung im SG-Tor bot.
Zum Schluss wurde es deutlich. Die 22:32-Niederlage war verdient. Die Möglichkeit zur Wiedergutmachung hat der TVB bereits kommenden Freitag. Dann empfangen die WILD BOYS in der SCHARRena um 20 Uhr den Bergischen HC. Den Tabellenzweiten. Aber nach dem Sieg gegen den TV Emsdetten kennt sich Bittenfeld mit Spitzenteams aus. Und vor allen Dingen, wie es sich anfühlt, diese zu besiegen.

SG Leutershausen: Peribonio, Christian – Frietsch (4/2), Gunst (4/1), Müller (2), Forstbauer (4/5), Ruß (1/2), Prestel (2/1), Volk (4), Geppert (2), Conrad, Engels (2)

TV Bittenfeld: Müller, Sdunek – Schimmelbauer, Schöbinger (1), Kienzle (1/1), Weiß (1/1), Schweikardt (2/2), Friedrich (3), Jungwirth (3/2), Baumgarten (2), Wehner (1), Seiz (1), Szczesny (1)