Neckarsulm zu stark!

Mit einer verdienten 31:37 (16:17) Heimniederlage, endete das Württembergliga-Spiel des Bittenfelder Perspektivteams gegen die Gäste von der Neckarsulmer Sportunion. Wie schon im Hinspiel wahren die Gäste den Wild Boys nicht nur körperlich klar überlegen, sondern auch in Sachen Erfahrung einiges voraus. Doch ausschlaggebend für diese hohe Niederlage war neben der spielerischen Klasse der Gästespieler, dass man auf Seiten der Wild Boys, über die ganzen Spielzeit keinen Zugriff auf den starken Rückraum der NSU´ler erhielt. Egal was man für eine Abwehrformation auch spielte, die Gäste hatten immer eine Antwort parat. Zusätzlich konnten auch noch die beiden Torhüter nicht mal ansatzweise an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. So lagen dann die Wild Boys eigentlich ständig im Rückstand. 

Im ersten Spielabschnitt versuchte man es mit einer defensiven Abwehrformation. Doch gegen den starken Rückraum hatte man einfach kein Gegenmittel. Zwar konnte man im Angriff durch Spielwitz und Gegenstoßspiel noch einigermaßen mithalten. Doch es war deutlich zu sehen, daß die Gäste ihre Tore leichter erzielen konnten. So musste man mehrmals einem zwei Tore Rückstand hinterherlaufen, was dann letztendlich zum 16:17 Halbzeitstand mündete.

Nach dem Wechsel versuchte man es dann mit einer offensiveren Abwehr, um endlich einen Zugriff auf die Gästespieler zu erzielen. Doch weiterhin war fast jeder Wurf ein Treffer und so gerieten die Wild Boys schnell mit 18:23 in Rückstand  Diesem 5-Tore-Rückstand  lief man dann fast über die ganze restliche Spielzeit hinterher. Trotz mehrerer Versuche, wie z.B. durch Manndeckung, konnte man einfach den Rückstand nicht verkürzen. Immer wieder zeigten sich die Gäste durch eine höhere Laufbereitschaft aus und fanden immer wieder Lösungen in ihrem Angriffsspiel. Über ein 30:35 konnten dann die Gäste die Partie letztendlich mit 31:38 verdientermaßen für sich entscheiden. 

Diese verdiente Niederlage stellt für das Perspektivteam kein Beinbruch da. Die Punkte für den angestrebten Klassenerhalthatte man vorher gesichert. Es zeigt aber deutlich, daß man gegen Spitzenteams nur bestehen kann, wenn man im Abwehrbereich incl. Torhüter am Leistungsoptimum agiert.

Baldreich, B.Gantner im Tor –  Randi, Federhofer, Linsenmaier (3), J.Gantner (1), Gille (1), Kienzle (5), Luithardt (2), Baumbach (6/1), Bischoff (3), K.Wissmann (4),Seiz (3/1), Volz (3).