Bittenfeld zieht in die zweite Pokalrunde ein

Der TV Bittenfeld 1898 hat es unnötig spannend gemacht. Gegen den Viertligisten TuS Fürstenfeldbruck setzte sich der Favorit am Ende mit 35:31 (18:16) durch.

Lange Zeit tat sich der Zweitligist aus Bittenfeld sehr schwer gegen den bayerischen Gastgeber, der konzentriert und kampfesstark in eigener Halle auftrat. Der TVB erspielte sich nach knapp zehn Minuten eine 5:3-Führung, die FFB jedoch egalisieren konnte und somit auf Tuchfühlung blieb. Die angereisten Bittenfelder Fans, die nach der Partie zusammen mit der Mannschaft abreisten, sahen eine durchwachsene Leistung ihres Teams.

Erst nach zwanzig Minuten zeichnete sich die Überlegenheit der WILD BOYS ab – jedoch nur kurzzeitig. Mit fünf Toren Unterschied führend verpasste es Bittenfeld, den Vorsprung weiter auszubauen und den berühmten Sack frühzeitig zu zu machen. Der TVB kam in dieser Phase vor allem über die Kontertreffer von Tobias Schimmelbauer und Peter Jungwirth zum Erfolg. Auch Kreisläufer Simon Baumgarten verschaffte sich am Kreis Platz und wurde vom Rückraum, allen voran Michael Schweikardt, gut bedient.

Nach einer dünnen 18:16-Führung änderte sich am Spielverlauf in der zweiten Halbzeit nicht viel. Fürstenfeldbruck spielte befreit auf, zeigte einige sehenswerte Spielzüge und packte mehrere Kempa-Tricks aus. Die Folge: Bittenfeld kam ins Straucheln, zeigte sich jedoch vor allem in der Abwehr gegenüber den ersten dreißig Minuten stark verbessert. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass es noch einige Dinge zu verbessern gilt, bevor am Samstag das erste offizielle Saisonspiel gegen den EHV Aue ansteht. Dennoch: Der TV Bittenfeld 1898 ist eine Runde weiter!