Erfahrung setzte sich schlußendlich durch!

Mit einer letztendlich zu deutlichen 23:28 (14:12) Heimniederlage für das Bittenfelder Perspektivteam, endete das Stadtderby gegen die SF Schwaikheim. Hatte man doch den abstiegsbedrohten Schwaikheimern alles abverlangt und man war auch in der ersten Spielhälfte, vom Auftreten her, deutlich besser als das Halbzeitergebnis aussagte.

Letztendlich konnte man die Ausfälle von Topscoorer Martin Kienzle, Michael Seiz und Ludek Drobek, welche alle für das Bundesligateam im Einsatz waren, nicht kompensieren und je länger die Partie dauerte, desto mehr setzte sich die viel größere Erfahrung der Gäste durch.Trotz der Niederlage war man auf Seiten der Hausherren mit dem engagierten Auftreten der "Jungen Wilden" sehr zu frieden und die nun eingesetzten, letztjährigen B-Jugendspielern, Lukas Volz, Julian Linsenmeier und Tom Kuhnle konnten ebenso wie die übrigen Mitspielern, im kämpferischen Bereich voll überzeugen.

Die Partie begann auf Seiten der Hausherren vielversprechend. Über eine, vor allem in der ersten Spielhälfte, überzeugende Abwehrarbeit, konnte man die körperlich klar überlegenden Gäste, auf Distanz halten. Des Weiteren fand man, durch schnelles und variables Spiel, immer wieder Lücken in der massiven Abwehr der Schwaikheimer. So ging man dann bis zur 13. Spielminute mit 7:4 in Führung. Leider verpasste man in dieser Phase, durch eine Überzahlsituation, den Vorsprung weiter auszubauen. So verkürzten die Schwaikheimer die Partie, trotz Unterzahl und erzielten kurz darauf den 8:8 Ausgleich. Doch der Schock für die Wild Boys war nur von kurzer Dauer und man konnte sofort wieder in Führung gehen und beim Stande von 14:12 ging es dann in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel erwischten die Gäste einen optimalen Start. Drei Tore in Folge bedeutete die erstmalige Führung. Zwar konnten die jungen Bittenfelder nochmals ausgleichen. Doch von nun an lag man ständig mit einem bis zwei Toren in Rückstand. Vor allem die älteren und erfahrenen Schwaikheimer Spielern, Schmid, Rentschler und Meßmer stellten die Bittenfelder Torhütern vor immer größere Probleme. Auch musste man dem aufopferungsvoll, kämpfendem Abwehrspiel immer mehr Tribut zollen. Als man dann noch, beim Stande von 20:21, mit einem Strafwurf scheiterte, war ein moralischer Knackpunkt erreicht was die Gäste postwendend in eine drei Tore Führung ummünzten. Trotzdem war man beim 23:25, kurz vor Spielende, immer noch in Schlagdistanz. Letztendlich endete die Partie nicht unverdient, aber um mehrer Tore zu hoch, mit 23:28 für die SF Schwaikheim. Mit diesem wichtigen Sieg hat es Schwaikheim am letzten Spieltag selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu erreichen, während die Wild Boys, als Aufsteiger, die Tabelle wohl als hervorragender Sechster, abschließen werden!

TVB: Sladek, Baldreich, Danner im Tor; Volz(3/1), Linsenmeier(1), Schröder(3),Randi(1), Federhofer, Luithardt(4/4), Bischoff(6), Gantner(3), Gille(2), K.Wissmann, Kuhnle

SFS: Schmid(8), Hellerich(2), Rentschler (7/3), Meßmer(7), Wied(3), Wissmann(1)