Platz acht ist nicht mehr als eine solide Grundlage

Handball-Zweitligist TV Bittenfeld kann zufrieden in die kurze Winterpause gehen. Platz acht hat er im letzten Spiel noch erklommen. Der allerdings, sagt Co-Trainer Klaus Hüppchen, habe nur begrenzte Aussagekraft. Wichtiger sei der Punktestand, und der sei zumindest eine solide Grundlage für den weiteren Verlauf.

Handball-Zweitligist TV Bittenfeld kann zufrieden in die kurze Winterpause gehen. Platz acht hat er im letzten Spiel noch erklommen. Der allerdings, sagt Co-Trainer Klaus Hüppchen, habe nur begrenzte Aussagekraft. Wichtiger sei der Punktestand, und der sei zumindest eine solide Grundlage für den weiteren Verlauf.

Mit 19:17 Punkten stehen die Bittenfelder vor dem letzten Vorrundenspieltag am 8. Februar zumindest sieben Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz. Damit war lange Zeit nicht zu rechnen gewesen, obwohl die Bittenfelder mit einem Heimsieg in die neue eingleisige zweite Liga gestartet sind. Der Erfolg gegen den VfL Bad Schwartau jedoch, meint Hüppchen, war womöglich eher kontraproduktiv gewesen. Wer den Vierten der Vorsaison bezwingt, muss sich keine großen Sorgen machen, dachten wohl manche.

Die eingleisige Liga allerdings habe doch eine deutliche höhere Qualität. Hüppchen: „In der Südliga haben manchmal auch nur 80 Prozent zu einem Sieg gereicht.“ Das sei jetzt unmöglich, was die vielen knappen Ergebnisse aller Teams zeigten. Dafür habe man vorher allerdings auch gegen die Topteams kaum eine Chance gehabt, jetzt sei auch gegen die vieles möglich.

Bietigheim-Trainer Jochen Zürn drückte es nach dem Spiel am Montag so aus: „Ich bin gerne Trainer in dieser Liga. Man kann an jedem Spieltag etwas lernen. In der vergangenen Saison konnte man sich den einen oder anderen Fehler leisten, in dieser nicht. Ich weiß auch immer noch nicht, ob wir wirklich schon in der Liga angekommen sind.“