TVB legt Mindestanforderungen für neue Halle vor

In die Diskussion rund um die Hallenproblematik am Standort Bittenfeld kommt langsam Bewegung. Nach einem ersten Konzept von Seiten des TV Bittenfeld und der folgenden Reaktion der Stadt Waiblingen, war zuletzt wieder der Zweitligist am Zug.

Für den ambitionierten Zweitligisten TV Bittenfeld, der seit 2006 in der zweithöchsten deutschen Spielklasse aktiv ist, wird es immer schwieriger, sportlich und wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben. Die heimische Gemeindehalle gerät in verschiedenen Aspekten schon an ihre Grenzen bzw. hat diese bereits erreicht.
Diese Limitierung betrifft diverse Themenpunkte, von sanitären Anlagen, über Sicherheitsstandards bis hin zu Räumlichkeiten für Unparteiische, den Kapazitäten für Zuschauer sowie den schon längst erreichten Grenzen  für den improvisierten VIP-Bereich. Neben der Problematik von immer höher steigenden Ansprüchen der HBL (Handball Bundesliga) und Wettbewerbsvorteilen der Konkurrenz, steht auch die Jugendarbeit des TVB im Fokus.
In Anbetracht dieser Situation hat der Verein dem Waiblinger Oberbürgermeister Andreas Hesky, den Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat, und dem Ortschaftsrat Bittenfeld die eigenen Vorstellungen präsentiert. Die kommunalpolitischen Vertreter der Stadt zeigten in einer ersten Reaktion Verständnis.
Die Reaktion aus der Politik hat der Verein aufgenommen und die Mindestanforderungen für den Spielbetrieb in der 1. und 2.Bundesliga übergeben. Der TVB hofft, dass der Gemeinderat Waiblingen nun einer Machbarkeitsstudie für den Standort Bittenfeld zustimmt.