Schmerzhafte Auswärtsniederlage!

Mit einer schmerzhaften und in dieser Höhe völlig verdienten 36:28 (14:11) Auswärtsniederlage, kehrte das Bittenfelder Perspektivteam, von diesem so wichtigen Spiel bei der SG Lauter zurück! Standen sich doch vor dieser Begegnung zwei Mannschaften mit jeweils 2:8 Punkten gegenüber. Dass es in dieser Begegnung um einiges ging, konnte man deutlich am nervösen Beginn beider Mannschaften erkennen. So scheiterten beide Parteien in der Anfangsphase mehrmals frei an beiden starken Torhütern. So konnte unter anderem Marc "Kechele" Sladek beide Strafwürfe der Heimmannschaft parieren. Über ein 3:3 konnten sich die Wild Boys bis zur 22.Spielminute mit 8:10 absetzen. In dieser Spielminute ereignete sich dann wohl die Schlüsselszene auf Seiten der Bittenfelder. Spielgestalter Thomas Randi verletzte sich im Gesicht und konnte nicht mehr weiterspielen. Die Jungen Bittenfelder waren wohl darüber so geschockt, dass sie auf ein mal völlig den Faden in Abwehr und Angriff verloren. So musste man trotz einer zwischenzeitlich genommenen  Auszeit, sechs Tore in Folge, zum 14:10 für die Hausherren, hinnehmen. Mit einem 14:11 ging man dann in die Halbzeitpause!

Wer nach dem Wechsel gehofft hatte, dass sich die Bittenfelder wieder sammeln würden und wieder an die Leistung der ersten 20 Spielminuten anknüpfen könnten, sah sich getäuscht. In der Abwehr stellte man das Abwehrspiel ein und im Angriff versuchte man es nicht mit spielerischen Mittel zum Erfolg zu kommen, sondern verstrickte sich in Einzelaktionen. So war man leichte Beute für die sehr aggressive und völlig faire Abwehr der Lauterer. Wie schon im ersten Spiel in Neckarsulm, ließ man jegliche Gegenwehr vermissen und die Hausherren setzten sich nun kontinuierlich über ein 18:12 und 23:15, bis zum Höchststand von 30:17, weiter ab. Die Hausherren ließen es nun ruhiger angehen und die Bittenfelder waren noch auf Ergebniskosmetik bedacht. So konnte man dann noch die Partie, bis zum Endstand von 36:28, etwas beschönigen. Trotzdem kann so ein Auftreten bei einem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt, nicht akzeptiert werden und die Mannschaft muss sich gewaltig steigern, um nicht frühzeitig den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren. Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Wochenende, im Vorspiel der Bundesligabegegnung, wenn man auf die ebenfalls nur mit zwei Pluspunkten gestarteten Bundesligareserve, der SG Bietigheim, trifft.  

Sladek, Baldreich im Tor –  Randi, Luihardt (5), Federhofer, Bischoff (4), Gantner, K.Wissmann (3), Hilberg, Gille (2),  Kienzle (8/1), Seiz (4), Drobek (2)