Starke Leistung wurde nicht belohnt!

Mit einer 27:26 (14:11) Auswärtsniederlage, beim heimstarken und letztjährigen Tabellenvierten, TSB Schwäbisch Gmünd, kehrte unser junges Perspektivteam zurück. Trotz der Niederlage konnte man mit der couragierten Leistung sehr zu frieden sein und man hätte sicherlich einen Auswärtspunkt verdient gehabt! Musste man doch unter anderem auf Ludek  Drobek wegen Erkrankung komplett verzichten und der zweite Routinier und Spielgestalter, Thomas Randi, war wegen einer Wadenzerrung nur humpelnd in der Abwehr einsetzbar. So mussten es die Jungen Wilden selbst richten. Umso erstaunter war es dann, dass man bei einem der Spitzenteams der Liga, mithalten und Paroli bieten konnte. Leider fehlte dann in den entscheidenden Phasen das nötige Glück und die Abgeklärtheit. Dies unterstreicht auch noch die Tatsache, dass der älteste Torschütze auf Seiten der Wild Boys, an diesem Abend erst 19 Jahre alt war!

Die Partie begann in der gut besetzten Ballsporthalle, denkbar schlecht für die Gäste. Steffen Krieg bekam in der Anfangsphase, an seiner alten Wirkungsstätte, keine Hand an den Ball. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr und versuchten das Bittenfelder Team quasi zu überrennen. So stand es schnell 5:1 für die Hausherren und Steffen Krieg musste sein Tor Marc "Kächele" Sladek übergeben. Dieser konnte gleich drei freie Würfe parieren und dies war dann der Weckruf für seine jungen Vorderleute. Marvin Gille übernahm die Spielgestaltung und konnte nun mehrmals Kreisläufer Alexander Bischoff in Szene setzen. So verkürzte man die Partie auf 7:6. Bis zum 10:9 war weiterhin kein Unterschied zu erkennen. Erst als dann Gmünd auf 12:9 erhöhte, war erstmals Verunsicherung auf Seiten der Wild Boys zu verspüren. Dieser Drei Tore Rückstand hielt dann auch noch bis zum Halbzeitstand von 14:11.Leider konnte man kurz vor der Halbzeit, eine Überzahl nicht nutzen.

Nach dem Wechsel das gleiche Szenarium, wie kurz vor der Halbzeit. Wieder scheiterte man in der verbliebenen Überzahl am starken Heimtorhüter, Sebastian Fabian.  Statt das Ergebnis zu verkürzen, wurde man von den Hausherren abermals kalt erwischt und man geriet innerhalb von fünf Minuten mit 19:14 ins Hintertreffen. Aber wie schon in der ersten Spielhälfte brachte ein Torwarttausch, die Bittenfelder wieder zurück ins Spiel. Der nun klasse haltende Steffen Krieg peitsche seine Mitspieler nach "Vorne" und man konnte beim 20:19 wieder den Anschluss erzielen. Nun hatte man mehrmals die Chance den Ausgleich zu erzielen. Aber irgendwie wollte der Ball nicht zum Ausgleich ins Tor. So lief man dann über ein 23:19 bis zum 26:22 fort an einem vier Tore Rückstand hinterher. Doch wieder erwachte der Kampfgeist und man konnte in der 58.Spielminute, endlich und zum einzigen Male, den 26:26 Ausgleich, durch den überragenden Martin Kienzle, erzielen. Doch leider rutschte dann doch noch ein Wurf des Gmünders Andreas Hieber, unter Steffen Krieg hindurch. Danach wurde dann auch noch der verdiente Ausgleichstreffer, Acht Sekunden vor Spielende, wegen betreten des Wurfkreises, die Anerkennung verweigert. So musste unser Junges Team Lehrgeld bezahlen und ohne die Punkte nach Bittenfeld zurückfahren. Trotzdem darf man auf diese Leistung sehr stolz sein und man kann nur hoffen, dass man vielleicht ja mal selber an gleicher Stelle, das entsprechende Glück auf seiner Seite hat?

Im nächsten Spiel erwartet man am kommenden Samstag, zum Derby, die Mannschaft aus Fellbach. Diese startete mit 4:2 Punkten in die neue Runde. Das Perspektivteam hofft abermals auf eine zahlreiche Unterstützung, um diese schwere Aufgabe bewältigen zu können! 

Krieg, Sladek im Tor –  Randi, Luihardt, Federhofer, Bischoff (3), Gantner (3), K.Wissmann, Hilberg, Gille (2),  Kienzle (12/4), Seiz (6).