Derbysieg gegen Remshalden

Mit einem 28:25 (15:14) Heimsieg, gegen den letzjährigen Tabellendritten SV Remshalden, gelang dem Bittenfelder Perspektivteam einer beeindruckenden Wiedergutmachung gegenüber der heftige Auswärtsschlappe der Vorwoche. Mit diesem ersten Sieg ist man nun auch in der Württemberg-Liga angekommen. Aus einer manschaftlich geschlossenen Leistung ragten vor allem, der in der zweiten Spielhälfte überragende Torhüter Steffen Krieg und Routinier Ludek Drobek hervor, welcher immer während der hektischen Phasen seiner jungen Mitspieler, Verantwortung übernahm.

Die Partie begann vor einer stattlichen Derbykulisse, auf beiden Seiten relativ ausgeglichen. Gegen die bekannte, offensive Abwehr der Gäste, konnte man von Anfang an Akzente setzten. Auch im Abwehrspiel war sofort zu erkennen, dass hier eine andere Mannschaft auf dem Felde stand. So konnte man sich erstmals beim Stande von 9:6  bzw. 10:7, mit drei Toren Differenz etwas absetzen. Doch wie in der Vorwoche, schlichen sich wieder überhastete Aktionen ein, welches die Gäste postwendend in eine 10:11 Führung um münzten und auf Seiten der Hausherren befürchtete man wieder schlimmeres. Doch anders als wie in der Vorwoche, hielt man nun dagegen. Zur Unterstützung, wurde nun auch Ludek Drobek im Angriff eingesetzt, was dieser gleich mit zwei Toren beantwortete. Psychologisch wichtig, war auch der 15:14 Treffer von Michael Seiz, praktisch mit dem Halbzeitpfiff.

Nach dem Wechsel versuchten es die Gäste mit einer defensiveren Abwehrformation, was aber gleich Martin Kienzle mit drei Treffern in Folge beantwortet. Dies war offensichtlich Gefahr zu viel und so wurde Martin Kienzle von nun an in Manndeckung genommen. Doch anders als wie gegen Neckarsulm, lies man sich nicht aus der Ruhe bringen und nutzte nun den freien Raum gekonnt. Vor allem  Abwehrchef Ludek Drobek übernahm jetzt immer mehr Verantwortung im Angriff und Torhüter Steffen Krieg parierte mehrmalig glänzend, gegen völlig frei auf sein Tor zusteuernde Remshaldener. So konnten die Hausherren immer ein Polster von zwei bis drei Toren halten. Als man dann auch noch aus einem 25:23 ein 27:23 realisierte, war die Entscheidung gefallen und im großen Jubel feierte man mit 28:25, den ersten Sieg in der Württemberg-Liga!

Im nächsten Spiel muss man am kommenden Samstag, zum heim starken, letztjährigen Tabellenvierten, Schwäbisch Gmünd reisen. Man darf gespannt sein, wie sich unser junges Team, auswärts bei einem Spitzenteam der Liga, präsentiert.

Krieg, Sladek im Tor –  Randi (1), Luihardt, Federhofer (1), Bischoff (3), Gantner (1), K. Wissmann, Hilberg (1), Gille (3),  Kienzle (6/2), Seiz (5/2), Drobek (7)