Die Tür ganz weit aufgestoßen!

Mit einem verdienten 32:35 (14:20) Auswärtssieg, beim Team Esslingen, hat das Bittenfelder Perspektivteam, die Tür zum Aufstieg in die Württemberg-Liga, ganz weit aufgestoßen.
Unterstützt durch die vielen mit gereisten Fans, verließ das Junge Team auch im zehnten Auswärtsspiel, das Spielfeld als Sieger und kann jetzt etwas beruhigter in die kommende, dreiwöchige Spielpause gehen, bis es dann am 19.03. in der Gemeindehalle gegen das Team aus Owen wieder um Punkte geht.

Lautstark von den mit gereisten Fans unterstützt,  begannen die Wild Boys hoch konzentriert. Es war deutlich der Mannschaft anzumerken, daß sie dieses schwere Auswärtsspiel unbedingt gewinnen möchten und so der Konkurrenz keine Möglichkeit zu geben, doch noch von der Tabellenspitze verdrängt zu werden. So lag man dann auch sofort mit 2:6 in Führung, was Sicherheit bedeutete. Zwar konnten die Hausherren zwischenzeitlich bis auf 10:12 verkürzen. Doch wie immer in dieser Spielzeit, hatten die Bittenfelder immer wieder, wenn es eng wurde, etwas drauf zulegen. So baute man postwendend den Vorsprung wieder auf 12:18 aus. Hierbei konnte vor allem Nachwuchsspieler Marc Wissmann, als Regisseur im Angriff, überzeugen. Mit einem 14:20 ging es dann in die Halbzeitpause.  

Nach dem Wechsel dann eine Schwächephase der Gäste. Trotz Überzahl agierte man zu hektisch und unglücklich. Des weiteren tat man sich nun gegen die jetzt sehr defensiv agierende Abwehr der Gäste, sehr schwer. So konnte Esslingen die Partie bis zum Spielstand von 20:22, verkürzen. Aber wie schon in der Ersten Spielhälfte, ließ man sich auf Bittenfelder Seite nicht aus der Ruhe bringen und baute den Vorsprung wieder auf 21:26 aus. Beim 25:31 waren es dann sogar wieder sechs Tore Differenz. Das Team Esslingen versuchte dennoch alles um dem Spiel trotzdem noch eine Wende zu geben. Immer wieder angetrieben, von ihrem besten Spieler, Stephan Wiedemann, der mit wuchtigen Rückraumwürfen, die Abwehr und Torhüter der Wild Boys vor eine fast unlösbare Aufgabe stellte, konnten die Hausherren das Ergebnis noch etwas verkürzen. Doch näher wie auf drei Tore Differenz, kamen sie nicht mehr. So endete dann die Partie mit 32:35 für die Wild Boys.

Zu erwähnen ist noch die tadellose Leistung des Unparteiischen Walter, der kurzfristig die Partie ohne seinen Schiedsrichter-Kollegen bestreiten mußte, und dies, da waren sich beide Spielparteien einig, hervorragend bewältigte. 

Sladek im Tor –  Randi(3), Luihardt, Andrä(1), Federhofer, D.Krammer(1), Kienzle(6), Gille, Seiz(8/2), Bischoff(2), Lenz(6), Gantner(3), Wissmann(5)