Perspektivteam wurden die Grenzen aufgezeigt!

Das eine Serie einmal zu Ende gehen wird, ist durchaus üblich, aber dass sie gleich so schmerzhaft und hoch ausfallen würde, hätte niemand gedacht. So endete am Samstagabend eine Serie von 15 unbesiegten Heimspiele (14 Siege und ein unentschieden) in Folge.

Gegen einen bärenstarken Gegner TSV Grabenstetten verlor man leistungsgerecht deutlich mit 22:34 (13:15). Die als Spitzenspiel angekündigte Begegnung konnte leider nicht das halten, was sie  evtl. vorher zu versprechen galt. Zu groß war an diesem Abend der Unterschied zwischen den Wild Boys und den Gästen vom TSV, der im kämpferischen und spielerischen Bereich haushoch überlegen war. Eigentlich war das junge Bittenfelder Team nur einmal auf Augenhöhe, als man nämlich kurz vor der Halbzeit eine Überzahlphase nutzen konnte und sich vom  Stande von 7:12 auf 13:14 heranarbeiten konnte. 

Ansonsten hatten aber die Gäste das Heft in der Hand. Aus einer sehr aggressiven Abwehr heraus, hinter der ein sehr gut haltender Torhüter stand, wurden die Bittenfelder Angriffe abgewehrt und dann in schnelle Konter umgesetzt. Obwohl die Spielweise der Gäste bekannt war, wurden die Angriffe der Hausherren überhastet und unvorbereitet vorgetragen. So geriet man schnell mit 1:4 bzw. 4:9 in Rückstand, was schon früh eine Auszeit nach sich zog. Leider ohne Erfolg. Denn wenn man den Gästeangriff einmal im stehenden Spiel hatte, spielten diese, anders wie die Hausherren, ihre Angriffe durchdacht und vorbereitend, durch und der Bittenfelder Abwehrverband zeigte deutliche Schwächen. Hierbei konnte vor allem der Gästespieler Marco Brändle überzeugen. So wurden dann die Seiten, beim Stande von 13:15 für Grabenstetten, gewechselt. 

Nach dem Wechsel konnten die Hausherren die Begegnung noch bis zum 16:18 offen gestalten. Doch drei Tore in Folge der Gäste und ein gleichzeitiges Scheitern an Torhüter und Pfosten, nagte schwer am Selbstvertrauen der Wild Boys. So setzten sich die Gäste weiter, spielentscheidend auf 18:26 ab. Auch eine genommene Auszeit und mehrere Abwehrsysteme inklusive Manndeckung gegen den besten Akteur auf dem Platz, Marco Brändle, brachte keinen Erfolg. Die cleveren Gäste hatten immer eine Antwort parat und so endete die Partie dann auch in dieser Höhe, leistungsgerecht mit 22:34 für Grabenstetten.

Jetzt gilt es zum nächsten schweren Auswärtsspiel in Owen, wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Vor allem im Abwehrbereich

konnte man in keinster Weise an die nur annährende Normalleistung anknüpfen und das zum Abwehrspiel auch Einsatzwille und Aggressivität gehört, hat uns der Gast aus Grabenstetten deutlich aufgezeigt!

Krieg, Sladek im Tor –  Randi, Luithardt, Andrä, Federhofer(1), D.Krammer(9/3), Kienzle(5), Gille(2), Seiz(2), Gantner, Bischoff(2), Wissmann(2), Wolf