Jugend-Nationalspieler Forstbauer kommt

(twa). Der TV Bittenfeld vermeldet seinen ersten Neuzugang für die Saison 2010/2011: Vom Tabellenführer der Württemberg-Liga, dem TSV Schmiden, kommt Jan Forstbauer. Der 17 Jahre alte Linkshänder spielt in der Jugend-Nationalmannschaft unter Ex-Nationalspieler Christian Schwarzer.

Der Bittenfelder Trainer Günter Schweikardt hat derzeit viel Arbeit. Die Absage von Sebastian Seitner, Marco Hauk und Florian Schöbinger für die neue Runde hat ihn doch getroffen. „Wir haben unsere rechte Seite nicht mehr“, sagt Schweikardt. Beim 30:28-Sieg in Korschenbroich erzielten Seitner und Hauk zusammen ein Drittel der Bittenfelder Tore. „Es ist keine leichte Aufgabe, hier Ersatz zu bekommen.“ Die Entscheidung werde sich noch etliche Wochen hinziehen. „Außerdem müssen wir auch noch Ersatz für Florian finden.“

Trotz aller Schwierigkeiten: Schweikardt ist überzeugt davon, dass der TV Bittenfeld auch in der nächsten Saison wieder ein „sehr gutes Team“ haben wird.

Einer, der die Qualität zumindest mittelfristig erhöhen könnte, ist Jan Forstbauer. Ihn wollten die Bittenfelder bereits zur laufenden Saison nach Bittenfeld locken, er schloss sich aber dem Württemberg-Oberligisten TSV Schmiden an.

Der 17-jährige, über 1,90 Meter große Linkshänder kommt aus Cannstatt und steht im Kader von Jugend-Nationaltrainer Christian „Blacky“ Schwarzer. „Wir freuen uns sehr, dass sich Jan für uns entschieden hat“, sagt Schweikardt. Mit Forstbauer sowie den schon in dieser Saison zum erweiterten Bundesligakader gehörenden Marvin Gille und Martin Kienzle habe der TVB hoffnungsvolle Talente.

„Wir werden Jans Entwicklung abwarten“, sagt Schweikardt. Im August oder September wollen die Bittenfelder entscheiden, ob Forstbauer – wie Dominik Weiß – ein Zweifachspielrecht bekommen wird.

Die Bittenfelder hätten sicher nichts dagegen, käme Forstbauer ähnlich schnell und gut zurecht wie Weiß. Der wechselte vor der Saison vom Landesligisten SG Schorndorf zum TVB und hat binnen kurzer Zeit einen erstaunlichen Sprung gemacht.