Handballecke

Neues aus der Handballecke.

Am Mittwoch verpasste Zweitligist SG BBM Bietigheim beim 26:28 in Delitzsch den Sprung ins Achtelfinale des DHB-Pokals. Überraschend nicht mehr zum Aufgebot gehörte Patrick Rothe. Der 28-Jährige war zur Saison 2008/2009 vom TV Bittenfeld zum Ligakonkurrenten gewechselt und hat jetzt um vorzeitige Auflösung seines Vertrags gebeten. Die Verantwortlichen der SG erfüllten diesen Wunsch. Der Linkshänder war zuletzt mit seinen Einsatzzeiten nicht zufrieden.  Rothe steht jetzt wieder in Kontakt mit seinem Ex-Verein. „Patrick wird ab sofort bei uns mittrainieren“, sagt TVB-Trainer Günter Schweikardt. „Er ist ein gut ausgebildeter Handballspieler mit vielen Möglichkeiten.“ Es sieht also ganz nach einer Rückkehr an die alte Wirkungsstätte aus. Zumal die Bittenfelder nach wie vor auf der Suche nach einem Linkshänder für den rechten Rückraum sind, der Sebastian Seitner entlasten könnte. Nächste Woche soll eine Entscheidung fallen, ob und wann Rothe wieder für den TVB spielen wird.

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Als einziges Team in der 2. Bundesliga Süd ist der TV Hüttenberg noch ungeschlagen, und das wird auch zumindest bis Samstag so bleiben. Dann trifft der TV auf den TV Bittenfeld. Die HSG Frankfurt Rhein-Main hatte Protest eingelegt gegen die Wertung des Auftaktspiels, das sie gegen Hüttenberg mit 27:30 verlor. Nach Anhörung der beiden Parteien sowie des Schiedsgerichtes kam das Sportgericht zu dem Entschluss, den Einspruch der HSG zurückzuweisen. Das Spiel verbleibt daher wie ausgetragen in der Wertung mit 2:0 Punkten für den TVH. Das Bundessportgericht führte aus, dass es sich bei dem falschen Erstellen des Zeitstrafenzettels zwar um einen Regelverstoß gehandelt habe. Die daraus resultierenden Folgen hielt das Sportgericht jedoch nicht für spielentscheidend im Sinne des § 55 Abs. 2 der Rechtsordnung des DHB. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig und kann durch die HSG Frankfurt RheinMain noch beim Bundesgericht angefochten werden.