Handball Ecke

Neues aus der Handball Ecke und rund um den TV Bittenfeld

Hoch her ging’s in der Schlussphase zwischen dem TV Bittenfeld und dem ThSV Eisenach. Dass die Bittenfelder nach dem Sechs-Tore-Rückstand wieder ins Spiel kamen, lag – abgesehen von der großen Kampfkraft – zu großen Teilen an Alexander Heib. Der Spielgestalter lief in der letzten Viertelstunde richtig heiß. Für zwei Minuten durfte er sich allerdings abkühlen: Die unsicheren Schiedsrichter Fabian Baumgart und Sascha Wild schickten Heib – gemeinsam mit dem Eisenacher Pavel Prokopec – auf die Bank. Der Tscheche hatte Heib bei einem Abpraller in der Luft angegangen. Woraufhin sich Heib vor dem einen Kopf größeren Gegner aufbaute.  Nach dem Spiel hatten sich alle wieder lieb. Auch Karsten Wöhler und Sebastian Seitner. Diese beiden sowie die Schiedsrichter und das Kampfgericht waren in den Schlusssekunden die Hauptdarsteller. Wöhler streckte Seitner bei dessen finalem Wurf nieder und sah für diese Aktion die Rote Karte. Der Ball landete im Tor. Die Frage war nur: vor, während oder nach der Sirene? Die Schiedsrichter gaben den Treffer zum 29:29 – nach dem Spiel indes wurde über diese Entscheidung eifrig diskutiert. Laut Regelwerk durfte der Treffer nur zählen, wenn der Ball bei Beginn des Schlusssignals die Torlinie vollständig überschritten hat. Es spielt also keine Rolle, ob der Ball die Hand bereits verlassen hat. In diesem Fall haben die Schiedsrichter Vorteil laufen lassen. Hätten sie den Treffer nicht gegeben, hätten sie auf Freiwurf entscheiden müssen. Und nicht auf Siebenmeter, wovon der eine oder andere in der Halle überzeugt war. Denn hätte es nur gegeben, wenn Wöhler bei seiner Abwehraktion eine klare Torchance verhindert hätte. Wenn sich der Abwehrspieler zwischen dem Tor und dem Angreifer befindet, wie in dieser Aktion, gibt’s keinen Siebenmeter.