TV Bittenfeld mit neuem Trainerteam

Bittenfeld (sd). Die Verantwortlichen des TV Bittenfeld sind auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Nachfolger für den zurückgetretenen Coach Henning Fröschle wird Günter Schweikardt. Damit wird künftig wieder Fröschles Vorgänger für die Geschicke des Tabellensechzehnten verantwortlich zeichnen. Das Amt des Sportlichen Leiters, das Schweikardt bisher inne hatte, wird der 60-Jährige zwar weiter verantwortlich ausfüllen, die Aufgaben indes sollen verteilt werden.

In seiner Arbeit als Chefcoach wird Schweikardt ab sofort von den beiden Co-Trainern Jens Baumbach (25) und Klaus Hüppchen (39) unterstützt. Letztgenannter, der bis Ende November  beim Regionalligisten VfL Waiblingen in verantwortlicher Trainerposition war, bringt bereits Bundesliga-Erfahrung mit. Von 2001 bis 2003 war der Diplomingenieur als Assistent von  Rolf Brack beim Bundesligisten VfL Pfullingen tätig. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe“, sagt Hüppchen, der derzeit die Trainer-A-Lizenz absolviert. „Es gibt wenige Trainerkonstellationen, bei denen ich noch einmal ins zweite Glied gerückt wäre. Aber auf die Zusammenarbeit mit Günter Schweikardt als Chefcoach freue ich mich sehr.“
Jens Baumbach, der Dritte im Bunde, hat bislang das Bittenfelder Perspektivteam als Spielertrainer in der Landesliga angeführt. Diese Aufgabe wird nun künftig Hans-Dieter Helber übernehmen. Der 51-jährige B-Lizenz-Inhaber aus Gronau war der Wunschkandidat der Bittenfelder auf diesem Posten. Co-Trainer bleibt Peter Seiz.  
Mit Hüppchen und Baumbach freut sich Schweikardt zwei absolute Fachleute an der Seite zu haben.  Zumal er weiß, dass die Lage des Zweitligisten äußerst prekär ist. Um den TV Bittenfeld wieder vom Relegationsplatz weg ins Fahrwasser zu bringen, arbeitet  das Trainer-Trio derzeit sehr intensiv an einem neuen Konzept. Wer derweil welche Aufgaben in den Trainingseinheiten übernehmen wird, steht  noch nicht fest. „Es ist auf jeden Fall eine große und spannende Herausforderung für uns drei“, sagt Schweikardt, der die Mannschaft am 12. Januar zum ersten Training  nach der Weihnachtspause in die Sporthalle bitten wird.

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(sch/pm). Er macht’s doch wieder: Günter Schweikardt heißt der neue Trainer des Handball-Zweitligisten TV Bittenfeld. Der Vorgänger des zurückgetretenen Coaches Henning Fröschle ist damit auch sein Nachfolger geworden. Dem 60-Jährigen stehen beim Unternehmen Klassenerhalt zwei Co-Trainer zur Seite: Jens Baumbach und Klaus Hüppchen.

Vergangene Woche hatte Schweikardt auf die Frage, ob er wieder als Trainer beim TVB in den Ring steige, gesagt: „Da kann man im Moment nicht davon ausgehen.“ Warum jetzt doch die Entscheidung? Nun – die interne Besetzung der Trainerstelle lag nahe. Denn gesucht worden war nach einer langfristigen Lösung, die ins Bittenfelder Gesamtkonzept passen sollte. „Wir haben das gemeinsam beschlossen. Es geht darum, mit der Mannschaft in der Bundesliga zu bleiben, aber auch die Bittenfelder Handballschule weiter zu verbessern.“

Überraschender ist da schon der Einstieg von Klaus Hüppchen als Co-Trainer. Er war unlängst als Chefcoach beim ebenfalls abstiegsbedrohten Männer-Regionalligateam des VfL Waiblingen entlassen worden. Für Schweikardt eine glückliche Fügung – Hüppchen sei eine Idealbesetzung für den TVB: „Er ist hier aus der Region und sehr engagiert. Mit Scharnhausen hat er selbst in der 2. Liga gespielt und war Co-Trainer von Rolf Brack.“ Im Moment erwirbt Hüppchen die A-Lizenz als Trainer. Er sagt: „Es gibt wenige Trainerkonstellationen, bei denen ich noch einmal ins zweite Glied gerückt wäre. Aber auf die Zusammenarbeit mit Günter Schweikardt als Chefcoach freue ich mich sehr.“

Ebenfalls Co-Trainer wird Jens Baumbach, der bisher die zweite Mannschaft des TVB in der Landesliga coachte. Sein Nachfolger wird der 51-jährige B-Lizenz-Inhaber Hans-Dieter Helber aus Gronau.

Schweikardt bleibt Sportlicher Leiter, die Aufgaben sollen aber verteilt werden. „Ich hatte bisher einen ordentlichen Aufwand, und das wird auch künftig so sein. Aber es geht nicht um Personen, sondern um die Sache.“ Und die heißt: Klassenerhalt. Am 12. Januar ist Trainingsbeginn, zu tun gibt es viel: „Wir müssen im Angriff durchschlagskräftiger werden.“