„Unsere Maßnahmen haben gegriffen“

Sechs Spiele hat der TV Bittenfeld 1898 in seiner neuen Heimspielstätte in dieser Saison absolviert und dabei die maximale Punktzahl geholt. Warum sich der Umzug in die Stuttgarter Scharrena auch noch in anderer Hinsicht gerechnet hat, erzählt TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt im Interview mit Thomas Wagner vom Zeitungsverlag Waiblingen.



Große Freude nach knappem Sieg gegen Schwartau

Knappe Erfolge sind ja oft die schönsten. So einen Sieg wie am Freitag haben die Bittenfelder Zweitliga-Handballer aber schon lange nicht mehr gefeiert, hatten sie doch drei Minuten vor dem Ende gegen den VfL Bad Schwartau wie der sichere Verlierer ausgesehen. „So etwas gibt’s nur alle Jubeljahre“, sagt der TVB-Trainer Günter Schweikardt.

TVB dreht das Spiel in 180 Sekunden

Ein unglaubliches Handball-Zweitligaspiel haben die 1580 Zuschauer gestern Abend in der Stuttgarter Scharrena gesehen. Drei Minuten vor dem Ende hatte der TV Bittenfeld beim 26:29-Rückstand wie der sichere Verlierer ausgesehen – und bog die dramatische Partie noch um. Simon Baumgarten traf neun Sekunden vor der Schlusssirene zum 30:29-Sieg.

Unglaublich – das Video zur Aufholjagd

Drei Minuten vor Spielende liegen die WILD BOYS mit 26:29 gegen die Gäste aus Bad Schwartau hinten. Als die Schlusssirene in der SCHARRena erklingt, steht auf der Anzeigetafel 30:29 für den TVB. Alle in der Halle waren sich einige: „Das haben wir noch nicht erlebt!“

SCHARRena-Siegesserie des TVB hält

Einen wahren Handball-Krimi haben die 1.580 Zuschauer am Freitagabend in der Stuttgarter SCHARRena erlebt. Die WILD BOYS des TV Bittenfeld 1898 haben in einem packenden Schlussspurt dem VfL Bad Schwartau noch einmal beide Punkte entrissen. Mit dem 30:29-Heimsieg bleibt der TVB auch im siebten SCHARRena-Spiel ungeschlagen. Erfolgreichster Bittenfelder Schütze war Lars Friedrich mit neun Treffern.

Rolle des TVB: Verfolger oder Mitläufer

Die Lage ist eindeutig: Gewinnt der Handball-Zweitligist TV Bittenfeld heute Abend auch sein sechstes Heimspiel, bleibt er in der Spitzengruppe. Verliert er, taucht er im tristen Mittenfeld ab. „Wir haben die Chance zu zeigen, was in uns steckt“, sagt der Bittenfelder Trainer Günter Schweikardt. Jeder wisse um die Bedeutung des Spiels. „Natürlich ist der Druck da.“

NACHSPIELZEIT in der SCHARRena

Die Trainer- und Spielergespräche bei den Heimspielen in der SCHARRena werden in Zukunft näher am Zuschauer stattfinden. Im Foyer Nord können die Fans bereits ab kommenden Freitag nach dem Spiel gegen den VfL Bad Schwartau den beiden Trainern sowie den Spielern der WILD BOYS zuhören.

Zur Spitze fehlt dem TVB ein gutes Stück

Nachhaltig fordern wollten die Bittenfelder Zweitliga-Handballer den Bergischen HC. Davon indes war der TVB ein gutes Stück entfernt, hatte beim 26:34 keine Siegchance. „Wir hatten uns schon gewünscht, längere Zeit mitzuhalten“, sagt der Trainer Günter Schweikardt. „Aber Mannschaften wie dem Bergischen HC können wir derzeit das Wasser nicht reichen.“

Am Freitag soll der nächste Heimsieg her

In den beiden Auswärtsspielen bei den vermeintlich stärksten Teams der Liga gingen die WILD BOYS leer aus. Sowohl in Emsdetten als beim Bergischen HC unterlag unser Team deutlich. Umso entscheidender werden die Spiele in den nächsten Wochen, wenn der TVB auf direkte Tabellennachbarn und Teams aus dem unteren Tabellendrittel trifft. Am Freitag sollte es gegen den VfL Bad Schwartau erlaubt sein, von einem ‚Vier-Punkte-Spiel‘ zu reden.

TV Bittenfeld 1898 unterliegt im bergischen Land

Es bleibt dabei: Für den TV Bittenfeld 1898 läuft es auswärts noch nicht rund. Beim neuen Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga Bergischer HC mussten sich die WILD BOYS mit 34:26 (16:10) geschlagen geben. Erfolgreichster Werfer auf Bittenfelder Seite war Dominik Weiß mit acht Treffern.