Knaller zum Auftakt

Handball-Württembergliga, Männer: Beide Teams werden von der Konkurrenz hoch gehandelt

(pm). Die Handballer starten in die Württembergliga-Saison. Zum Auftakt gibt es gleich einen Knaller: Die SF Schwaikheim empfangen den TV Bittenfeld II. Beide Teams werden zu den Favoriten im Kampf um die Spitzenplätze gezählt.

SF Schwaikheim – TV Bittenfeld (Sonntag, 17 Uhr). In der Fritz-Ulrich-Halle in Schwaikheim wird es gleich richtig zur Sache gehen, wen die Gastgeber gegen die Bundesligareserve aus Bittenfeld spielen. Beide Mannschaften starten ambitioniert in die Saison. „Für den TVB II ist der Aufstieg schon fast eine Pflicht“, sagt SF-Coach Heiko Burmeister, „und wir wollen an unsere guten Leistungen der letzten Saison anknüpfen.“ Es wird eng: Je drei Siege holten die Kontrahenten aus den vergangenen sechs Aufeinandertreffen. Während sich Bittenfeld II mit dem Pokalerfolg beim Ligakonkurrenten Ditzingen aber so richtig in Spiellaune gebracht hat, mussten die Schwaikheimer beim Bezirksligisten Riechen eine Niederlage einstecken. „Das sollte als Hallo-Wach-Effekt gesehen werden. Auch wenn das Spiel ohne Harz stattfand, hätte es gewonnen werden müssen.“ Bei den Schwaikheimern sind Maik Gronwald (Wurfarm) und Gregor Rentschler (Rücken) angeschlagen. Ansonsten sind alle Spieler des Gastgebers fit.

Beim TVB II hat der Pokalsieg über Ditzingen für gute Laune gesorgt. Doch Trainer Roland Wissmann warnt: „Es war eine überzeugende Leistung, aber eben nur ein Pokalspiel. Die Rundenspiele haben einen anderen Charakter.“ Das werde die Mannschaft in Schwaikheim erleben. „Die Sportfreunde gehören zu den Top-Teams der Liga. Sie wurden in der vergangenen Saison Dritter und haben sich noch personell verstärkt.“ Dass die anderen Mannschaften die Bittenfelder als Favoriten auserkoren haben, macht die Auftritte in fremden Hallen sicher nicht leichter. Als Gejagter müsse man mit intensiver Gegenwehr rechnen, und in Schwaikheim sowieso. Die Mannschaft des TVB habe in der Vorbereitung gut gearbeitet, die Rückkehrer und die Neuzugänge aus der eigenen Jugend hätten sich schnell integriert. „Jetzt gilt es die Leistung unter Wettkampfbedingungen abzurufen und einen guten Start zu erwischen.“ Bis auf Hagen Schnetzer werden alle Spieler an Bord sein.

 

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung